Unterwegs zur Sprache


Author: Martin Heidegger
Publisher: Klett-Cotta
ISBN: 9783608910858
Category: Language and languages
Page: 271
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Heideggers Sprachphilosophie gehört, neben der analytischen Beschäftigung mit der Sprache, zum Angelpunkt der Philosophie des 20. Jahrhunderts und beeinflußte vor allem die philosophische Hermeneutik.

Aspekte aus dem Werk Unterwegs zur Sprache von Martin Heidegger

1. Die Weltgegenden und das Phänomen von Nähe und Ferne 2. Die Nachbarschaft von Dichten und Denken
Author: Jonas Adalbert
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640481658
Category: Philosophy
Page: 24
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Interpretationskurs I und II: Martin Heidegger, Unterwegs zur Sprache, Sprache: Deutsch, Abstract: Für Heidegger ist das Phänomen von Nähe und Ferne von großer Bedeutung auf dem Weg, die Sprache zu durchleuchten. Man spricht immer von Etwas. Das bedeutet Sprache und das Sprechen sind immer auf Etwas bezogen. Um sich aber auf etwas beziehen zu können, muss sich dieses Etwas einem offenbart haben. Es ist also für einen nicht mehr verborgen. Es ist einem also nahe gekommen und ist einem nicht mehr fern. Dadurch, dass man etwas eine Bedeutung geben kann, ist etwas einem nahe gekommen. Man sagt ja auch, es ist einem etwas bedeutsam, dies knüpft also die Verbindung zwischen der Nähe und der Ferne. Das, was sich einem also gezeigt hat, entspricht dann dem, was man sagt. ... Durch Dichten und Denken zeigt sich für Heidegger die nachbarschaftliche Nähe. Beide sind Bewohner der Nähe. Beides ist für Heidegger eine Art des Sagens, beides ist im gleichen Bereich zu Hause, der Sprache. „Beide, Dichten und Denken, sind ein ausgezeichnetes Sagen, insofern sie dem Geheimnis des Wortes als ihrem Denkwürdigsten überantwortet und dadurch seit je in die Verwandtschaft miteinander verfugt bleiben.“ Dichten und Denken brauchen einander. Heidegger beschreibt dies so: „Beide, Dichten und Denken, brauchen einander, wo es ins Äußerste geht, je auf ihre Weise in ihrer Nachbarschaft.“ Dichter und Denker stehen in Zwiesprache. Damit diese Zwiesprache möglich wird, müssen Dichten und Denken nachbarschaftlich verbunden sein. Doch es geht beim Dichten und Denken nicht nur um das Sagen als Nach-Sagen, sondern auch um Kunst. ...

Was heißt es für Heidegger von "Unterwegs zur Sprache", unterwegs zur Sprache zu sein?


Author: Florian Danker
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668911711
Category: Philosophy
Page: 8
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Essay aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Argumentationstheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist schwierig, die Sicht Heideggers aus seinem Geschriebenen zu entnehmen, denn Sprache verändert sich ständig. Um seine Gedanken aus der geschriebenen Sprache perfekt entnehmen zu können, müsste man zur selben Zeit, am selben Ort leben sowie am besten dieselbe Person sein. Das Problem der sprachlichen Differenz der Orte ist, dass die Sprache wie eine Blume ist, die vor Ort sprießt, aber auch welkt – hiermit sind die verschiedenen Mundarten gemeint. Aber die Mundarten formten sich in einer geografischen Region im Verlauf der Zeit. Ebenso formt sich die Sprache aus der Zeit und an dem Ort, an dem man lebt. Trotzdem sind Schlüsse aus Heideggers Philosophie möglich. Denn eine Differenz ist die Verbindung zweier getrennter Dinge, diese verorten sich an dieser Differenz. Eine Differenz oder Unterscheidung verhält sich wie eine Fuge, die etwas zusammenhält. Diese Fuge gilt es zu finden, nicht nur in den Schriften Heideggers, sondern auch im Alltag. So ist es möglich dem wahren Sein zu begegnen und vom Seyn zu trennen. Hierbei ist das „Trennen“ zu beachten. Nur diese Trennungen, Risse, Unterschiede, Differenzen usw. entbergen das Sein. Das bedeutet, es fällt erst etwas auf (es entbirgt sich etwas), wenn ein Ding oder eine Funktion sowie ein Wort nicht mehr funktioniert. Ein Entbergen ist immer auch ein Verbergen und umgekehrt. Was die Philosophie Heideggers uns damit sagen möchte, möchte ich im Folgenden entbergen.

Das Gespräch mit dem Anderen

Perspektiven einer ethischen Hermeneutik
Author: Nicole Ruchlak
Publisher: Königshausen & Neumann
ISBN: 9783826026744
Category: Communication
Page: 282
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Seit einigen Jahrzehnten ist ein wichtiger Bereich der kontinentalphilosophischen Debatte geprägt vom Denken der Differenz und dem Plädoyer für das Recht des Einzelnen auf seine Andersheit. Theorien, die diese Dimension der Differenz nicht respektieren, gelten demzufolge als nicht zeitgemäß. In diesem Kontext wird auch die philosophische Hermeneutik abgelehnt, deren zentrales Element der Begriff des Verstehens bildet. Sie ist dem Vorwurf ausgesetzt, das Unbegreifbare in ein allgemeines Begriffsschema einzuordnen und dadurch seiner ihm eigenen Singularität zu berauben. Dem-gegenüber vertritt die Autorin in der vorliegenden Untersuchung die These, daß die Hermeneutik die ethische Dimension des Anderen nicht negiert, sondern vielmehr affirmiert: Gerade die Achtung der radikalen Differenz erfordert Verstehenssuche und Verständigung, ebenso wie sich der hermeneutische Prozeß nur vollzieht, wenn er mit radikaler Differenz konfrontiert ist. Zur Entwicklung dieser These werden zwei scheinbar konträre philosophische Konzepte miteinander verknüpft: die Theorie von Hans-Georg Gadamer, der als Begründer der zeitgenössischen Hermeneutik gilt, und das Alteritätsdenken von Emmanuel Lévinas, der zu den bedeutendsten und eigenständigsten Ethikern des 20. Jahrhunderts zählt. Die Erweiterung des Gadamerschen Konzepts um die Ethik Lévinas' führt zu einer Modifizierung der Hermeneutik, die eine denkbare Beschreibung für einen wichtigen Bereich des Soziallebens liefert.

Mit-Leiden Gottes

ein vergessener Aspekt des biblischen Gottesbildes : Wiedergewinnung eines durch das Eindringen griechisch-metaphysischen Denkens in die frühe Kirche verstellten Aspektes biblischer Gottesoffenbarung an Hand ihr entsprechenden dialogischen Seinsverständnisses
Author: Helga Kasan
Publisher: Peter Lang
ISBN: 9783631598016
Category: Philosophy
Page: 437
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Gott könne nicht leiden, war die selbstverständliche Implikation der Gottesvorstellung der frühen Kirche, die im Grunde bis heute nicht völlig überwunden scheint. Wurzel dieser Sicht ist jedoch nicht die Heilige Schrift, vielmehr resultiert sie aus dem Bemühen, das Christliche im Denkhorizont des griechischen Seinsverständnisses zu artikulieren, wobei unreflektiert dessen metaphysische Folgerung übernommen wurde: der sich selbst genügende, apathische, von dieser Welt unberührbare unbewegte Beweger (Aristoteles). Daß dabei ein, ja vielleicht der wesentliche Aspekt des biblischen Gottesbildes verdrängt wurde, das aufzuzeigen ist Anliegen dieser Arbeit. Der Gott beider Testamente ist demgegenüber der sich um den Menschen und die Welt Kümmernde, sich ihrer Annehmende, ja vom Leid in ihr zuerst Betroffene und also Mit-Leidende. Dieser Gedanke prägt schon die rabbinische Religiosität, leuchtet in der Mystik auf und tritt seit dem Aufbrechen des dialogischen Seinsverständnisses im 20. Jahrhundert wieder ins Blickfeld (Heschel, Bonhoeffer, Moltmann). Leid bräuchte nicht der Fels des Atheismus zu sein, würde Gott, wie er sich im Alten und dann vor allem im Neuen Bund bezeugt hat, als der Mit-Leidende und damit Tröstende ernst genommen.

Martin Heideggers ungeschriebene Poetologie


Author: Jörg Appelhans
Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3110923734
Category: Literary Criticism
Page: 469
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Die vorliegende Untersuchung zeichnet nach, wie Martin Heidegger (1889-1976) mit der Deutung der Dichtung Hölderlins, Georges, Rilkes und Trakls sein eigenes Denken legitimiert und zugleich grundlegende Positionen eines poetologischen Modells gewinnt. Heidegger setzt sich dabei sowohl von der philosophischen Hermeneutik als auch von der philologischen Interpretation deutlich ab. Er sieht sich in der Rolle eines singulären Sinngebers und begreift seine Deutung als einzig mögliche Antwort auf die Fragen, die Dichtung an das Verstehen richtet. Die sogenannte "Zwiesprache" zwischen Dichter und Denker identifiziert die Untersuchung als hermeneutische Strategie, die eng mit der Wissenschaftskultur ihrer Zeit - vor allem mit den literaturwissenschaftlichen Paradigmen des George-Kreises - verknüpft ist. Heideggers "ungeschriebene" Poetologie ist bis heute noch nicht ansatzweise beschrieben worden. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieser Aufgabe an und nennt zudem die Vorbilder und Konzepte aus der Theoriegeschichte der Interpretation, von denen Heidegger sich leiten läßt. Die Poetologie Heideggers wird literaturwissenschaftlich aufgefaltet und aus verschiedenen Perspektiven im Hinblick auf ihr theoriegeschichtliches Erbgut durchleuchtet. Die intellektuellen Voraussetzungen und die lange verdeckte theoriegeschichtliche Nähe des sich sezessionistisch und antirational gebenden Denkens Heideggers sind damit erstmalig in einer zusammenhängenden Untersuchung vorgestellt.

Logos und Lethe

Zur phänomenologischen Sprachauffassung im Spätwerk von Heidegger und Wittgenstein
Author: Matthias Flatscher
Publisher: Verlag Herder GmbH
ISBN: 3495860215
Category: Philosophy
Page: 439
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Den Ausgangspunkt der Überlegungen zum Sprachverständnis im Spätwerk von Heidegger und Wittgenstein bildet die gemeinsame Stoßrichtung gegen die Insuffizienz der tradierten Philosophie, Sprache lediglich von einem anthropozentrischen und instrumentellen Gesichtspunkt aus zu betrachten. In einer umfassenden Weite genommen, gestaltet sich die Frage nach Sprache nicht als eine unter vielen, sondern in ihr zeigt sich das gesamte Welt- und Selbstverständnis des Menschseins überhaupt - ein Menschsein, das sich nicht mehr als über die Sprache souverän verfügend versteht, sondern sich als ein solches erfährt, das immer schon antwortend in das Geflecht der Sprache eingelassen ist, die es mit anderen teilt. Das vermeintlich Eigenste des Menschen - die Sprache, die ihn auszeichnet und seine Identität gewährt - besitzt er nun gerade nicht, sondern sie ist ihm so gegeben, indem sie sich entzieht und ihm so seine Seinsweise gewährt. Dieser konstituierende Entzug im Eigenen beinhaltet Konsequenzen für das menschliche Selbstverständnis: Sprache erweist sich als Gabe, die nie restlos in den menschlichen Verfügungsbereich überzuführen ist. Vielmehr zeigt sich in ihr ein uneinholbarer Abgrund in der Proprietät des Menschseins, das immer schon durch die sprachliche Unverfügbarkeit eines (vor)ursprünglichen Außer-sich-seins geprägt ist und auf dieses immer schon responsiv bezogen ist. Wie sich aus der Besinnung auf Sprache zeigt, besagt Menschsein gerade ein vorgängiges Hinausgehaltensein und beinhaltet einen verhältnishaften Bezug zu einer die eigene Identität konstituierenden Alterität.

Diskurs über Sprache

Festschrift für Edmund Braun zum 65. Geburtstag
Author: Holger Burckhart
Publisher: Königshausen & Neumann
ISBN: 9783884798935
Category: Language and languages
Page: 283
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Unterwegs zur Sache


Author: Eberhard Jüngel
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161472930
Category: Religion
Page: 311
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"Gott ist nicht notwendig. Gott ist mehr als notwendig. Man möge diese beiden - keineswegs paradoxen - Sätze als Kurzformel dessen lesen, was mit den in diesem Band gesammelten Studien zur Sache der Theologie zu sagen versucht wird. Daß Gott nicht notwendig ist, ist den Denkenden unserer Zeit wohl schmerzlicher und gründlicher bewußt als den Geistern früherer Zeiten ... Aus der Erfahrung der Nichtnotwendigkeit Gottes läßt sich aber keineswegs folgern, daß Gott mehr als notwendig ist. Es versteht sich nicht von selbst, daß Gott mehr als notwendig ist, obwohl gerade dies, wenn es einmal verstanden worden ist, als das Allerselbstverständlichste erscheint. ... Daß und wie beide Sätze dennoch auf das genaueste zusammenstimmen, hat evangelische Theologie zu erarbeiten. Alles, was wir über Gott und die Welt zu sagen haben, ist meines Erachtens im Grunde nichts anderes als die Explikation des Sachverhaltes, der mit jenen beiden Sätzen in äußerster Knappheit formuliert worden ist. Man kann den ersten Satz auch einen Satz des Gesetzes und den zweiten einen Satz des Evangeliums, muß beide zusammen aber dann den Grundsatz evangelischer Theologie nennen." Eberhard Jüngel im Vorwort Die ersten beiden Auflagen dieses Bandes erschienen beim Chr. Kaiser Verlag, München. Die vorliegende dritte Auflage wurde um einige übersehene Druckfehler berichtigt und um Register erweitert.

Das andere Gesetz

letzte Philosophie und die Lehre vom Einen
Author: Hans Ebeling
Publisher: Königshausen & Neumann
ISBN: 9783826011580
Category: First philosophy
Page: 125
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