Risikomanagement in der stationären Altenhilfe

Anforderungen, Methoden, Erfahrungen
Author: Harald Blonski
Publisher: Schlütersche
ISBN: 3842685440
Category: Medical
Page: 156
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Mangelnde Hygiene in Pflegeeinrichtungen, unsachgemäße Handhabung von Geräten, gesundheitsschädliche Substanzen, Keime oder Verunreinigungen im Klinikessen – Vorfälle dieser Natur erhitzen die Öffentlichkeit und führen zu großen Verunsicherungen und einem erheblichen Vertrauensverlust seitens der Patienten und ihren Angehörigen. Doch was tun? Wie können diese Risiken im Alltag einer Einrichtung minimiert oder aus dem Weg geräumt werden? – Die Autoren und Autorinnen dieses Buches gehen aus interdisziplinären Perspektiven Ansätzen,Techniken und Verfahren des Risikomanagements auf die Spur. Sie fragen: • Was ist effizient? • Was hat sich in der Praxis bewährt? • Wie aufwendig ist die Umsetzung Das Ergebnis: Methoden, Wege und Konzepte, die die Sicherheit von Patienten und Bewohnern nachhaltig sichern und praxisnah umgesetzt werden können.

Qualitätskostenrechnung für die stationäre Altenhilfe


Author: Winfried Zapp
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 389936712X
Category:
Page: 284
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In Zeiten knapper Kassen steigt für die Stationäre Altenhilfe die Bedeutung, sich wirtschaftlich zu verhalten. Neben den Bewohnern und deren Angehörigen tritt eine Vielzahl von Anspruchsgruppen auf, die eine gute Qualität der Leistungen fordert. Die Kenntnis von Kosten und Leistungen wird dabei oft vernachlässigt, ist aber unerlässlich. Mit dieser Veröffentlichung wird eine Verbindung zwischen Qualität und Kostenrechnung hergestellt, um eine Lenkung von Qualitätsmaßnahmen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ermöglichen. In einer empirischen Untersuchung zu dieser Thematik wurden Führungskräfte sämtlicher Einrichtungen der Stationären Altenhilfe in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen befragt. Die Fragen, deren Auswertungen und mögliche Auswirkungen werden in diesem Band detailliert beschrieben. Ausführungen zu leistungsspezifischen Analysen in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, Pflegedokumentation, Sturzprophylaxe und Pflegevisiten ergänzen die empirische Befragung. Zum Abschluss dieses Projektes wurde ein Workshop für die Einrichtungen durchgeführt, die an der empirischen Untersuchung teilgenommen hatten.

pQMS extended: Neues Qualitätsmanagementsystem für die Langzeitpflege

prozessbasiert - erweiterbar - effizienzsteigernd
Author: Paul Brandl,Irmtraud Ehrenmüller
Publisher: Walhalla Fachverlag
ISBN: 3802950674
Category: Social Science
Page: N.A
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Qualitätsmanagement neu denken: Wie trotz abnehmender Ressourcen in Zukunft eine gute Versorgung gelingt Steigender Versorgungsanspruch in der Pflege alter Menschen, abnehmende Verfügbarkeit von Pflegekräften und das ewige Thema „Finanzierung“: über die aktuellen Herausforderungen in der Langzeitpflege besteht Einigkeit. Wirksame Lösungsansätze sind hingegen rar. Das prozessbasierte Qualitätsmanagementsystem „pQMS extended“ zeigt Wege auf, wie diesem Pflegedilemma wirksam begegnet werden kann. Bei der Entwicklung von „pQMS extended“ ging das Autorenteam davon aus, dass die Rekrutierung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Personen dauerhaft nicht möglich sei. Damit stellte sich die Frage: Wie kann die Arbeit mit geringerem Personaleinsatz dennoch qualitätsvoll ausgeführt werden? Die Antwort des Autorenteams: Optimieren der Arbeitsabläufe Beseitigen von nichtwertschöpfenden Teilprozessen (z.B. Verschwendung von Zeit durch Doppelarbeit) konsequentes Nutzen von Möglichkeiten der Digitalisierung Ausrichtung der Leistungen auf Kundenbedürfnisse Basierend auf einer kritischen Analyse bestehender Qualitätsmanagementsysteme, die im Gesundheits- und Pflegeunternehmen zum Einsatz kommen (ISIO EQFM, CMMI, KTQ, E-Qualin), werden neue Lösungsvorschläge mit dem „pQMS extended“ vorgestellt und das Verständnis von Qualitätsmanagement auf fünf Kriterien erweitert: stets am neuesten Wissensstand orientiert wirtschaftlich optimiert juristisch korrekt in IT integriert auf die Unternehmenskultur abgestimmt Die notwendigen Instrumente werden – branchenorientiert – entlang des Prozesslebenszyklus so vorgestellt, dass sie in der Praxis leicht übernommen und auf eigene Bedürfnisse angepasst werden können. Theorie trifft Praxis: FH-Prof. Dr. Paul Brandl entwickelte mit dem prozessbasierten Qualitätsmanagement-Ansatz „pQMS extended“ dieses neuartige QM-System. Dr. Irmtraud Ehrenmüller hat als Geschäftsführerin der Kreuzschwestern-Pflegeheime das „pQMS extended“ in vier Häusern in Oberösterreich eingeführt.

Controlling in der Gesundheitswirtschaft

Modelle und Konzepte für Lehre und Praxis
Author: Björn Maier
Publisher: Kohlhammer Verlag
ISBN: 3170256890
Category: Medical
Page: 410
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Dieses Lehr- und Praxishandbuch stellt sowohl die grundlegenden Modelle des Controllings in der Gesundheitswirtschaft als auch entsprechende Best-Practice-Beispiele vor. Die Autoren aus Wissenschaft und Praxis rücken in ihren Beiträgen konsequent die Anwendung der einzelnen Instrumente und Methoden in der Gesundheitswirtschaft in den Vordergrund und legen deren Handhabung in der Praxis dar. Das Buch ist daher für die universitäre Lehre ebenso geeignet wie als Nachschlagewerk und Leitfaden für den erfahrenen Praktiker. Zusätzliche Aktualität gewinnt das Projekt durch die Einbindung der Ergebnisse der "update Controlling"-Studie des Deutschen Vereins für Krankenhauscontrolling (DVKC) e.V.

Intelligentes Risikomanagement in Non-Profit-Einrichtungen des Gesundheitswesens


Author: Thomas Briest
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668094144
Category: Medical
Page: 28
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit zeigt einen möglichen Weg der Implementierung eines Diagnoseinstrumentes zur wirksamen Risikohandhabung in einem Beispielunternehmen „Pflegeeinrichtung“. Nach einer kurzen Einleitung im Kapitel 1 über momentane Ausgangssituationen von Non-Profit-Einrichtungen des Gesundheitswesens erfolgt in Kapitel 2 die Einordnung von theoretischen Aspekten, wie der Risikoforschung, aktueller Trends und wesentlicher Begriffe. Ferner werden mögliche und entscheidende Faktoren für ein wirksames Risikomanagementsystem skizziert. Kapitel 3 beschreibt einen Weg der Einbindung des Risikocontrollings in ein Pflegeunternehmen. Unter anderem werden Reportingsysteme mit einem möglichen Diagnoseinstrument herausgearbeitet. Das Kapitel 4, die Risikohandhabung, zeigt ein Praxisbeispiel eines Critical Incident Reporting Systems (CIRS) für die Erfassung möglicher Risikokonstellationen und Wege der Verankerung in die Organisation auf. Die Hausarbeit endet mit einem Fazit und einer kritischen Reflexion im Kapitel 5. Leistungserbringer, wie beispielsweise stationäre Pflegeheime, werden durch zahlreiche Gesetzgebungen vom Bundesgesundheitsministerium verpflichtet, interne Qualitätsmanagementsysteme zu implementieren. Ergänzt werden diese internen Systeme durch zahlreiche externe Qualitätsindikatoren, die u.a. von Institutionen, wie der Medizinische Dienst der Krankenkassen oder der Aufsicht für unterstützende Wohnformen jährlich geprüft werden. Seit Jahren häuft sich in der Presselandschaft der Bundesrepublik Deutschland, nicht selten auch durch eine pauschalisierte negative Berichterstattung der Medien, ein Szenario mit angeblichen lebensgefährlichen Situationen für Bewohner in deutschen Pflegeheimen. Was jedoch eine neue und bedenkenswerte Dimension darstellt, sind die in einer breiten Öffentlichkeit zugänglichen Befunde und Ergebnisse der Pflegewissenschaft. Diese Ergebnisse basieren auf wissenschaftlich fundierten Untersuchungen und Prüfungen, u.a. durch das 2. Gutachten nach § 118 Abs. 4 SGB XI zur Entwicklung der Pflegequalität aus dem Jahr 2007. Identifiziert wurden u.a. eine Anzahl von Fehlern in der Pflege, die das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pflegebedürftigen beeinträchtigen. Beispiele waren weiterhin die unzureichende Umbettung bei Immobilität, die Mängel bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung oder die Defizite bei der Dekubitusversorgung.

Neue Möglichkeiten des Risikomanagements zur Sturzprophylaxe in der Pflege

Analyse und Bewertung von Stürzen im statistischen Vergleich sowie Praxistransfer des Instruments der Fehler-Möglichkeit-Einfluss-Analyse (FMEA)
Author: Jörg Kußmaul
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656356696
Category: Medical
Page: 70
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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 2,0, Universität Witten/Herdecke (Universität Witten/Herdecke u. TU Kaiserslautern), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Sturz stellt für jeden Menschen ein Gefahrenpotential dar. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen mit unterschiedlichen intrinsischen und extrinsischen Sturzrisikofaktoren. Der Oberschenkelhalsbruch als Folge eines Sturzes ist der häufigste Grund einer Verminderung der Selbständigkeit einhergehend mit einer dauerhaften stationären Versorgungsform (vgl. DNQP, 2006, S. 46, 47). Institutionen im Gesundheitswesen versuchen, das individuelle Sturzrisiko der ihnen anvertrauten Menschen mit verschiedenen Maßnahmen zu reduzieren. Durch die erfolgreiche Implementierung des nationalen Expertenstandards Sturzprophylaxe in der Pflege werden wichtige Impulse für das Risikoassessment und Maßnahmen zur Sturzreduzierung gegeben. Diese haben qualitätsbezogene Auswirkungen auf die einrichtungsinternen Strukturen und Prozesse. Ein Grundsatz eines Qualitätsmanagementsystems ist die kontinuierliche Verbesserung. Die Verbesserung basiert auf einer Datengrundlage aus der Analyse der IST-Qualitätssituation. In dieser Arbeit werden die Sturzzahlen aus dem Jahr 2011 in zwei verschiedenen Altenhilfeeinrichtungen mit statistischen Mitteln untersucht und bewertet. Ziel ist es, aus diesen Erkenntnissen effektive Maßnahmen und Empfehlungen zur Sturzreduzierung abzuleiten. Weiterhin wird statistisch untersucht, ob es in einer Einrichtung der Altenhilfe mit einem spezialisierten Konzept „Individuell Leben in Wohngruppen“, das unter anderem keine Handläufe mehr in der gesamten Einrichtung hat, zu einer kausalen Sturzhäufigkeit im Gegensatz zu klassischen Pflegeeinrichtungen kam. Die fehlenden Handläufe stellen nämlich eine Abweichung der gesetzlichen Vorgaben für eine behindertengerechte und barrierefreie Bauweise für stationäre Altenpflegeeinrichtungen dar. Die Abweichung wurde von der zuständigen Heimaufsicht als Pilotprojekt für das Jahr 2010/11 genehmigt. Die Sturzanalysen sollen Anhaltspunkte geben, ob ein durchgängiger Handlauf aus Sicht der Sturzprophylaxe Vorteile bringt. Weiterhin stellen die Ergebnisse eine Arbeitsgrundlage für die Entwicklung eines an den Pflegeprozess angepassten Sturzereignisprotokolls dar.[...]

Pflege-Report 2018

Qualität in der Pflege
Author: Klaus Jacobs,Adelheid Kuhlmey,Stefan Greß,Jürgen Klauber,Antje Schwinger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3662568225
Category: Medical
Page: 220
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Qualität in der Pflege: Stärken, Schwächen, Perspektiven Der Pflege-Report, der in Buchform und als Open-Access-Publikation erscheint, nimmt jährlich relevante Themen der Versorgung von Pflegebedürftigen unter die Lupe. Schwerpunktthema des Jahres 2018 ist Qualität und Qualitätssicherung in der Langzeitpflege. Dazu werden aktuelle Entwicklungen aufbereitet und kritisch gewürdigt sowie Perspektiven für weitere Entwicklungen aufgezeigt. Die 15 Fachbeiträge erörtern u.a.: theoretische Grundlagen, wissenschaftliche Anforderungen an ein Qualitätsverständnis sowie ethische Fragen; Historie und Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie internationale ordnungspolitische Ansätze zur Steuerung von Qualität; die Perspektive der Nutzer und Herausforderungen bei der Messung von Lebensqualität sowie anreiztheoretische Betrachtungen zu den Wahlentscheidungen der Betroffenen; Wirkungen von Qualifikation und Personalausstattung auf die Qualität der Pflege; Qualität in der ambulanten und stationären Pflege sowie Anforderungen an einen sektorenübergreifenden Zugang zu Qualität. Darüber hinaus präsentiert der Pflege-Report Analysen zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit, der Inanspruchnahme verschiedener Pflegeformen sowie der Pflegeinfrastruktur. Aus dem Inhalt Datenbasierte Analysen zur Versorgung und Versorgungsqualität in Pflegeheimen Aktuelle Statistiken zur Entwicklung von Pflegebedürftigkeit, Pflegeinfrastruktur und Pflegepersonal Vergleichende Analysen nach Bundesländern und Kreisen Anschauliche Darstellung der Daten durch zahlreiche Abbildungen und Tabellen Die Herausgeber Der Pflege-Report wird von Prof. Dr. Klaus Jacobs, Jürgen Klauber und Dr. Antje Schwinger vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey von der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Prof. Dr. Stefan Greß von der Hochschule Fulda herausgegeben.

Dokumentieren mit dem Strukturmodell

Grundlagen - Einführung - Management
Author: Elisabeth Beikirch
Publisher: Vincentz Network GmbH & Co. KG
ISBN: 3866305877
Category:
Page: 344
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2. überarbeitete Auflage Pflegedokumentation so schlank und einfach wie möglich: Eine Forderung, die das Bundesministerium für Gesundheit in einem Projekt zum Bürokratieabbau aufgegriffen hat. In Zusammenarbeit mit allen relevanten Partnern ist ein Strukturkonzept für die Pflegedokumentation entstanden. Wie stationäre Einrichtungen und ambulante Pflegedienste profitieren und wie das Strukturmodell praktisch einzuführen ist, beschreibt das Experten- und Herausgeberteam um Elisabeth Beikirch, Hans-Dieter Nolting und Michael Wipp in diesem Handbuch. Von den rechtlichen Zusammenhängen bis zu konkreten und sofort umsetzbaren Tipps. Dieses Fachbuch bietet umfassende Orientierung und unterstützt alle, die mit dem Strukturmodell der Pflegedokumentation zu tun haben: Die Geschäftsführer und Einrichtungsleitungen der Pflegeeinrichtungen sowie das Pflege- und Qualitätsmanagement, Aus-Fort-und Weiterbildungsstätten und Hochschulen, Berufs- und Fachverbände, Fachanwaltskanzleien und Gerichte. Das Handbuch liegt in der zweiten, überarbeiteten Auflage vor. Komplett aktualisiert und mit aktuellen Inhalten zur Kurzzeit- und Tagespflege.

DIN EN ISO 9001:2015 - Vergleich mit DIN EN ISO 9001:2008, Änderungen und Auswirkungen


Author: Klaus Graebig
Publisher: Beuth Verlag
ISBN: 3410251375
Category: Technology & Engineering
Page: 66
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Die QM-Grundlagennorm ISO 9001 ist eine der populärsten und am häufigsten angewendeten Normen weltweit. Die neue Fassung 2015 berücksichtigt die wichtigsten Veränderungen im Qualitätsmanagement selbst und im Umfeld der Organisation. Zweck, Ausrichtung und Anwendungsbereich der Norm haben sich im Vergleich zu ISO 9001:2008 nicht grundsätzlich verändert. Die Norm wurde an die ISO-"High Level Structure" angepasst. Diese Grundstruktur mit einheitlichem Basistext sowie gemeinsamen Benennungen und Definitionen gilt seit 2012 als Grundlage für alle ISO-Managementsystemnormen und soll die Kompatibilität der Systeme untereinander verbessern. Das Pocket vermittelt einen Überblick über die wesentlichen Änderungen und macht mit den Übergangsregeln bekannt. Der Autor klassifiziert die vorgenommenen Änderungen und verweist auf die zughörigen Normen-Abschnitte. Damit wird dem Nutzer der Einstieg in die Ergänzungen und Modifizierungen des Normentextes wesentlich erleichtert.

Risikomanagement für die Pflege

Ein praktischer Leitfaden
Author: Heike Anette Kahla-Witzsch,Olga Platzer
Publisher: Kohlhammer Verlag
ISBN: 317031985X
Category: Medical
Page: 243
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Das Gesundheitswesen ist ein komplexer Raum mit vielschichtigen Leistungsprozessen, multiplen Leistungs-erbringern, diffizilen Behandlungsverläufen, mündigen Leistungsempfängern und anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Die Systeme und Abläufe bergen für Patienten und Bewohner sowie alle an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen Risiken und Herausforderungen. Gerade dem Pflegedienst als größter Berufsgruppe kommt bei der Behandlung und Betreuung von Patienten und Bewohnern eine bedeutende Rolle zu. So führt die Pflege fachlich autonome und technisch anspruchsvolle Tätigkeiten durch, die einen wichtigen Einfluss auf die Versorgungsqualität haben. Dieses Buch richtet sich deshalb an die Mitarbeiter/innen der Pflege und stellt neben gesetzlichen und behördlichen Vorgaben die theoretischen Grundlagen und Werkzeuge zur Etablierung eines Risikomanagementsystems vor. Anhand praktischer Beispiele zu pflegerelevanten Themen wird der Transfer in den Pflegealltag erleichtert. In dieser Auflage wurden die Inhalte aktualisiert sowie Aspekte wie interdisziplinäre Kommunikation und Patientenidentifikation hinzugefügt.

Pflegemanagement in Altenpflegeeinrichtungen

Zukunftsorientiert führen, konzeptionell steuern, wirtschaftlich lenken
Author: Karla Kämmer
Publisher: Schlütersche
ISBN: 3842686897
Category: Medical
Page: 512
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auf den Punkt gebracht: Tipps und Denkanstöße für die Praxis Kompaktes Wissen für Pflegemanager Das ideale Nachschlagewerk für die tägliche Arbeit Das Management von Pflegeeinrichtungen ist eine höchst komplexe Aufgabe, ständig neuen Anforderungen und Rahmenbedingungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, auf einer Basis zu arbeiten, die flexibles und zukunftsorientiertes Arbeiten ermöglicht. Die 6., aktualisierte Auflage dieses Standardwerkes bietet die Grundlagen für ein optimales Pflegemanagement in Einrichtungen der Altenpflege. Ob Organisationsstruktur oder Pflegeprozess, neue Pflegedokumentation oder kompetenzorientierte Personalentwicklung – Hier finden sich die wichtigsten Themen fürs Management: kompakt, aktuell und praxisnah.

Stiftungen

Errichtung, Gestaltung, Geschäftstätigkeit, Steuern
Author: Hagen Hof,Maren Bianchini-Hartmann,Andreas Richter
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Charitable uses, trusts, and foundations
Page: 473
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Der Begriff 'aktivierende Pflege' in der ambulanten und stationären Altenhilfe


Author: Cornelia Michalke
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638322548
Category: Medical
Page: 76
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Fachbuch aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: Sehr gut, Universität Osnabrück, 43 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im gesamten Pflegebereich sind Tendenzen zu beobachten, die zu einer Professionalisierung und Eigenständigkeit der Pflege führen sollen. Zusammen mit dem Pflegeprozeß bildeten sich eine Anzahl Begriffe, die leider eher wie Schlagworte benutzt werden. Definitionen sind nicht klar, sie hängen vom Verständnis ihrer Verfasser und/oder Benutzer ab. Den Begriff "aktivierende Pflege" wählte ich nicht nur aus Interesse, sondern auch aus eigener Betroffenheit. In den sieben Jahren, die ich in der ambulanten Pflege arbeitete, hat sich sowohl mein Berufsbild als auch mein Pflegeverständnis gewandelt. Eine kurze Etappe lang, während und nach einer Weiterbildungsmaßnahme, konnte ich selbst erleben, was es bedeutet, mit einem "aktivierenden Pflegeverständnis" zu pflegen. So jedenfalls war der Begriff zu verstehen, vermittelte man uns, nicht etwa als eine Maßnahme, Technik oder Methode. Meine anfängliche Euphorie wurde bald abgelöst von Zweifeln. Nichts gegen aktivierende Maßnahmen - aber als Pflegeverständnis? Nie wäre mir der Gedanke gekommen, z.B. bei einer Sterbebegleitung von aktivierender Pflege zu sprechen. Oder was war mit den alten Menschen, die sich nicht "aktivieren" ließen, die ihre Ruhe haben wollten? Hatte meine Pflege da keine Qualität? Entspricht die aktivierende Pflege tatsächlich den Bedürfnissen aller alten Menschen? Gibt es nicht auch welche, die sich gerne in Abhängigkeit begeben, weil sie müde sind, keine Kraft mehr haben und trotzdem noch etwas Zuwendung haben wollen? Wer pflegt diese Menschen, wenn alle nur noch aktivierend pflegen wollen? Ich bin der Meinung, daß ein positiveres Altersbild die Pflege alter Menschen verändert. Ich meine aber, daß dieses nicht Aufgabe eines Begriffes wie "aktivierende Pflege" sein kann. Das Ziel dieser Arbeit ist es, aufzuzeigen, daß charakterisierende Begriffe wie "aktivierend" die Pflege einschränken. Statt der ständigen Neubildung von schmückenden Begriffen, die zu Leerformeln werden, ist es an der Zeit, nachzusehen, welche Pflegetheorien, Pflegekonzepte, Pflegemodelle es gibt, um daran weiterzuarbeiten. Erst dadurch wird pflegewissenschaftliches Arbeiten möglich.

Akademisch ausgebildetes Pflegefachpersonal

Entwicklung und Chancen
Author: Anke Simon
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3662548879
Category: Medical
Page: 222
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Die Bedeutung der Hochschulen, der Arbeitsgeber, der Wissenschaft und Politik! Dieses Buch richtet sich an Pflegepädagogen, Hochschuldozenten, Pflegefachpersonen, Praxisanleiter, politische Entscheider und Führungspersonen im Pflegebereich und zeigt aus verschiedenen Betrachtungsweisen die Herausforderungen und Chancen der akademischen Entwicklung. Beschrieben werden die drei verschiedenen relevanten Blickwinkel: Hochschule, Wissenschaft und Politik, Arbeitgeber. Die hochrangigen Autoren beschreiben mögliche und bereits entstehende Einsatzorte und Aufgabenbereiche für akademisch ausgebildete Pflegefachpersonen. Dabei gehen Sie auf die Anforderungen bei den Mitwirkenden ein und zeigen Lösungsansätze für eine erfolgreiche Umsetzung auf. Hier bekommen Sie einen aktuellen Überblick aus erster Hand! Mit einem Geleitwort von Franz Wagner (Bundesgeschäftsführer DBfK

Neuvermessung der Gesundheitswirtschaft


Author: David Matusiewicz,Marco Muhrer-Schwaiger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658125195
Category: Medical
Page: 359
View: 2004

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Das Buch geht der zentralen Frage nach, was die Gesundheitswirtschaft aus anderen Branchen lernen und wie sie architektonisch neu gestaltet werden kann. Es werden die einzelnen Tätigkeitsbereiche im Gesundheitsmanagement und die einzelnen Akteure wie Krankenhaus, Pharma oder ambulante ärztliche Versorgung aus völlig anderen Blickwinkel betrachtet und Zukunftsperspektiven aufgezeigt. Insbesondere die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft schafft neue Arbeitsfelder und Berufsbilder und stellt die bisherige Architektur in Frage. Die Gliederung ist funktional nach Akteuren und nach bestimmten Themenfeldern gegliedert. Hierbei werden insbesondere Zukunftsthemen aus völlig verschiedenen Bereichen betrachtet. Die Autoren sind u.a. Fußballtrainer mit DFB-Lizenz, Sportvizeweltmeister, Orchesterspieler, Schifffahrtskapitäne, Archäologen und verschiedene andere Berufsgruppen. Der Leser wird überrascht über plötzliche Gemeinsamkeiten zwischen den Branchen im Sinne des Lateralen Denkens.

Fehler und Fehlerkultur in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe

Spezifische Bedingungen für einen konstruktiven Umgang mit Fehlern
Author: Axel Rudolph
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656489726
Category: Medical
Page: 56
View: 4075

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,1, Steinbeis-Hochschule Berlin, Veranstaltung: Sozial- und Gesundheitswesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Während mittlerweile die Thematik des Umgang mit Fehlern und einer damit verbundenen Fehlerkultur im medizinisch-pflegerischen Kontext z.B. für Kliniken und Krankenhäusern wissenschaftlich bereits recht umfangreich aufgearbeitet ist und die unmittelbaren Bezüge zwischen Fehlermanagement und Behandlungsqualität sowie Patientensicherheit dargestellt sind, ist dieses Thema in Bezug auf Einrichtungen und Dienstleistungen im Rahmen der Behindertenhilfe bisher kaum bearbeitet. Spezifisch wissenschaftliche Literatur und Forschungsarbeiten, die diesen Zusammenhang unter-suchen und die explizit die Rahmenbedingungen der Behindertenhilfe berücksichtigen, sind nicht zu finden. Daher möchte vorliegende Arbeit die Forschungsergebnisse aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich in einen Zusammenhang mit dem Bereich der Behindertenhilfe im Allgemeinen und stationären Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung im Speziellen bringen und eine Übertragung bestehender Forschungsergebnisse auf den beruflichen Kontext von Hilfeleistungen für Menschen mit Behinderungen prüfen. Ausgehend vom Forschungsthema möchte die Studienarbeit das Phänomen des Fehlers allgemein erläutern und die unmittelbaren Bezüge dieses Phänomens zu Begriffen wie Qualität, Risiko und Beschwerde grundlegend darstellen. Weiterhin wird die spezifische Situation der deutschen Behindertenhilfe und der hier momentan aktuellen Qualitätsstandards in einen Zusammenhang mit dem Phänomen Fehler gestellt. Unter Berücksichtigung bestehender Forschungsergebnisse werden wesentliche Bedingungen für einen idealtypischen Aufbau einer konstruktiven Fehlerkultur und dem damit einhergehenden fehlerkulturellen Wandlungsprozess in Einrichtungen der Behindertenhilfe aufgezeigt. Aus diesen Zielsetzungen leiten sich folgende zwei konkrete Forschungsfragen für diese Studienarbeit ab: • Forschungsfrage 1: Was sind spezifische Fehler in der Behindertenhilfe? • Forschungsfrage 2: Welche Bedingungen braucht ein konstruktives Fehlermanagement in Einrichtungen der Behindertenhilfe?

Pflege im Wandel gestalten – Eine Führungsaufgabe

Lösungsansätze, Strategien, Chancen
Author: Peter Bechtel,Ingrid Smerdka-Arhelger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3642249213
Category: Medical
Page: 252
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Die Veränderungen in den Gesundheitseinrichtungen sind für jeden Mitarbeiter spürbar - Arbeitszeitverdichtung, Personalmangel, Patientenstruktur. Nachdem in den letzten Jahren vor allem das „Sparen“ im Vordergrund stand, geht es heute vielmehr um die Frage, wie Gesundheitseinrichtungen sich den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen und Lösungsmodelle für die Zukunft finden. Das Buch ist ein Führungskompass für Leitende in Gesundheitseinrichtungen, die ihr Team aktiv in Veränderungsprozessen begleiten möchten. Namhafte Experten beschreiben die Herausforderungen, die auf Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege zukommen, erläutern Lösungsansätze und wagen einen Ausblick in die Zukunft. Ziel ist es, die Einrichtungen zukunftssicher zu machen, und den Leitungskräften Handwerkszeug zu liefern, mit den neuen Herausforderungen umzugehen. Dabei bilden die 3 wichtigsten Veränderungsfaktoren Prozesssteuerung, Fachpersonal und Demografie den roten Faden des Buches. Erläutert werden Fragen wie: Mitarbeiter 50+ - Wie nutze und fördere ich das Potenzial dieser Ressource?, Mitarbeiterzufriedenheit - Wie binde ich Mitarbeiter an meine Einrichtung?, Nachwuchsmangel – Wie wird meine Einrichtung zum Magnet?, Lebenslanges Lernen – Fachliche Kompetenz schulen und eine positive Haltung im Berufsfeld Pflege entwickeln, Zu gesund für‘s Krankenhaus, zu krank für zu Hause – Wie können Versorgungsstrukturen verbessert werden? Best Practice-Konzepte von Kliniken und Pflegeeinrichtungen sowie ein Blick in andere europäische Länder geben Beispiele, wie der Wandel positiv für neue Ansätze genutzt wird. Für alle leitenden Krankenhausmanager, Pflegedirektoren, Pflegedienst- und Stationsleitungen, Qualitätsmanager in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen, die ihr Team sicher in die Zukunft navigieren möchten.

Risikoethik


Author: Julian Nida-Rümelin,Johann Schulenburg,Benjamin Rath
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110219980
Category: Philosophy
Page: 282
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Der rationale Umgang mit Risiko ist ein allgegenwärtiges Thema in modernen Gesellschaften, und die Implikationen konkreter Risikopraxen sind nicht mehr nur im Umgang mit Hochtechnologien Gegenstand zeitgenössischer ethischer Debatten. Die Fruchtlosigkeit bisheriger Ansätze einer umfassenden und kohärenten Risikopraxis verdankt sich zum Teil bereits den Unklarheiten auf der begrifflichen Ebene. Aus diesem Grund klären die Autoren zunächst ausführlich die relevanten Begriffe und Handlungssituationen im Umgang mit Risiko und analysieren die zentralen Paradigmen zeitgenössischer Risikopraxis. Im Anschluss werden die maßgeblichen entscheidungstheoretischen Kriterien im Umgang mit Risiko dargestellt und im Hinblick auf die jeweiligen Stärken und Schwächen analysiert. Der konstruktive Teil dieses Bandes zielt auf die Entwicklung einer Perspektive der Risikoethik, die auch Individualrechte und Gerechtigkeit berücksichtigt und zugleich anschlussfähig ist gegenüber der zeitgenössischen Entscheidungs- und Spieltheorie. Über eine kontraktualistische Konkretisierung wird zudem die politische Relevanz dieses risikoethischen Ansatzes aufgezeigt.