Plattform-Kapitalismus


Author: Nick Srnicek
Publisher: Hamburger Edition HIS
ISBN: 386854934X
Category: Political Science
Page: 144
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Was vereint Google, Facebook, Apple, Microsoft, Monsanto, Uber und Airbnb? Sie alle sind Unternehmen, die Hardware und Software für andere bereitstellen, mit dem Ziel, möglichst geschlossene sozio-ökonomische Tech-Systeme zu schaffen. Google kontrolliert die Recherche, Facebook regiert Social Media und Amazon ist führend beim E-Commerce. Doch nicht nur Technologie-Unternehmen bauen Plattformen auf, auch Traditionsfirmen wie Siemens entwickeln ein cloudbasiertes Produktionssystem. Plattformen sind in der Lage, immense Daten zu gewinnen, zu nutzen und zu verkaufen – Monopolisierungstendenzen sind die "natürliche" Folge. Sind wir auf dem Weg in einen digitalen Monopolkapitalismus? Diese Streitschrift ist unerlässlich für alle, die verstehen wollen, wie die mächtigsten technologischen Unternehmen unserer Zeit die globale Ökonomie verändern.

Die Macht der digitalen Plattformen

Wegweiser im Zeitalter einer expandierenden Digitalsphäre und künstlicher Intelligenz
Author: Michael Jaekel
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658191783
Category: Computers
Page: 303
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Dieses Buch bietet eine Einführung in die komplexe Welt digitaler Plattformen, ihr Wesen wird verständlich vermittelt und an Praxisbeispielen aufgezeigt. Damit beleuchtet der Autor ein charakterisierendes Kernelement der Digitalisierung. Ein besseres Verständnis für das Wesen und die Macht digitaler Plattformen ist dringend notwendig, denn digitale Plattformen spielen zunehmend eine strategische Rolle in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Der Autor erläutert die Kernbausteine und die inneren Mechanismen digitaler Plattformen. Hinzu kommen Anregungen und Prinzipien für das Design digitaler Plattform-Ökosysteme.

Im Bann der Plattformen

Die nächste Runde der Netzkritik (übersetzt aus dem Englischen von Andreas Kallfelz)
Author: Geert Lovink
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 3839433681
Category: Social Science
Page: 268
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Die digitale Welt im Post-Snowden-Zeitalter: Wir wissen, dass wir unter Überwachung stehen, aber machen weiter, als ob es nichts zu bedeuten hätte. Obwohl Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon unsere Privatsphäre immer stärker infiltrieren, bleibt die Nutzung der sozialen Medien ungebrochen - unterstützt durch immer kleinere Geräte, die sich fest in unseren Alltag eingenistet haben. Wir sind hin- und hergeworfen zwischen Angst vor Abhängigkeit und verdeckter Obsession. Mit diesem fünften Teil seiner laufenden Untersuchungen zur kritischen Internetkultur taucht der niederländische Medientheoretiker Geert Lovink in die paradoxe Welt der neuen digitalen Normalität ein: Wohin bewegen sich Kunst, Kultur und Kritik, wenn sich das Digitale immer mehr in den Hintergrund des Alltags einfügt? Der Band behandelt u.a. die Selfie-Kultur, die Internet-Fixierung des amerikanischen Schriftstellers Jonathan Franzen, das Internet in Uganda, die Ästhetik von Anonymous und die Anatomie der Bitcoin-Religion: Wird die Geldschaffung durch Cyber-Währungen und Crowdfunding zu einer Neuverteilung des Reichtums beitragen oder die Kluft zwischen reich und arm eher vergrößern? Was wird in diesem Zeitalter des Freien das Einkommensmodell der 99% sein? Geert Lovink zeichnet nicht einfach ein düsteres Bild der leeren Wirklichkeit einer 24/7-Kommunikation, sondern zeigt auch radikale Alternativen hierzu auf.

Die publizistische Gesellschaft

Journalismus und Medien im Zeitalter des Plattformkapitalismus
Author: Christian Humborg,Thuy Anh Nguyen
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658209593
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 53
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In diesem essential wird der radikale Wandel der Medien und des Journalismus durch den Aufstieg der Plattformen beschrieben. Es wird gezeigt, wie neue Akteure mit neuen Herangehensweisen auf die Bühne treten. Denn durch die aufgezeigten Veränderungen kann jeder Mensch ohne besonderen Sachverstand weltweit publizieren. Dies verändert grundlegend die Produktionsweisen und Geschäftsmodelle der Medien und des Journalismus selbst, denn jeder Mensch wird zum Publizisten. Die Plattformen diktieren die Spielregeln wer publiziert, wie publiziert wird und wer damit Geld verdienen kann. Dies ist aber nicht nur Bedrohung, sondern auch eine große Chance für den Journalismus.

Die Zukunft des Kapitalismus


Author: Corinne Michaela Flick
Publisher: Wallstein Verlag
ISBN: 3835343394
Category: History
Page: 296
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Zur Debatte: Der Kapitalismus im 21. Jahrhundert. In unserer sich rapide wandelnden Welt scheint die Zukunft unseres Wirtschaftssystems - des Kapitalismus - unvorhersehbarer denn je: Die seit wenigen Jahrzehnten voranschreitende Digitalisierung zeichnet sich bereits jetzt durch drastische Veränderungen auf unserem Arbeitsmarkt ab. Die intensivierte Globalisierung hat neue Formen des Kapitalismus hervorgebracht, die sich von westlichen freien Marktwirtschaften deutlich unterscheiden. Die Kapitalismuskritik stellt derzeit eine weitere Herausforderung für unser Wirtschaftssystem dar. Der vorliegende Band widmet sich der Zukunft des Kapitalismus aus unterschiedlichen Perspektiven, will konstruktiv nach vorne blicken und somit unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft mitgestalten. Es steht die Frage im Fokus, wie sich der Kapitalismus wandeln muss, damit er weiterhin ein erfolgreiches Modell für unsere Gesellschaft bleibt und noch mehr Menschen am Kapitalismus partizipieren bzw. von ihm profitieren können. Mit Beiträgen von Bazon Brock, Kai A. Konrad, Justin Yifu Lin, Rudolf Mellinghoff, Timo Meynhardt, Hans Ulrich Obrist, Stefan Oschmann, Jörg Rocholl, Wolfgang Schön u. a.

Das Kapital sind wir

Zur Kritik der digitalen Ökonomie
Author: Timo Daum
Publisher: Edition Nautilus
ISBN: 3960540590
Category: Computers
Page: 224
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Was passiert, wenn sich Unternehmen Menschheitsaufgaben zum Ziel setzen? Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der das Internet zur Meta-Struktur einer neuartigen, digitalen Ökonomie wird? Internet-Monopole sind allgegenwärtig, deren Ziel nicht mehr die fabrikmäßige Herstellung von Waren und deren Verkauf ist, sondern die Organisation des Zugangs zu Wissen und Information selbst. Ob es darum geht, die ganze Erde zu kartieren oder alle Freundschaften der Welt zu organisieren – im digitalen Kapitalismus werden Algorithmen zur wichtigsten Maschine, Daten zum essenziellen Rohstoff und Informationen zur Ware Nummer eins. Der digitale Kapitalismus beutet immer weniger lebendige Arbeit direkt aus. Stattdessen halten wir, die User, ihn mit unserer Aktivität auf den digitalen Plattformen am Leben: User Generated Capitalism. Ein Heer von Mikro-Entrepreneuren, befreit von Festanstellungsverträgen und gesetzlichen Regelungen, versucht in den Prärien des digitalen Wilden Westens sein Glück: Jeder kann für fünfzehn Minuten ein Unternehmer sein! Und hält sich sonst mit dem bedingungslosen Grundeinkommen über Wasser – dem mit Deregulierung und Vereinzelung bestens kompatiblen "Sozial"-System des digitalen Kapitalismus. Kritik, die auf Datensammelwut oder Zersplitterung von Arbeitsverhältnissen fokussiert ist, greift zu kurz. Oft wird der digitale Kapitalismus vom Standpunkt des Vor-Digitalen aus kritisiert und entweder verleugnet oder verharmlost: der Informations-Kapitalismus scheitere an sich selbst. Der Kapitalismus ist aber nicht in der Krise, er wird auch nicht zum Post-Kapitalismus, im Gegenteil: er macht das Kyoto-Protokoll zu seiner Agenda und tritt an, eine postfossile kapitalistische Ära zu begründen. Und mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos etwa fordert der digitale Kapitalismus den Fordismus auf dessen ureigenem Terrain heraus, wenn er sein iconic product – das Automobil – umdefiniert zu Mobilität als IT-Service.

Sharing Economy – zwischen Kapitalismus und Kommunismus

Eine grundlegende Untersuchung am Fallbeispiel Airbnb und Couchsurfing
Author: Adrian Kurtin
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 366860746X
Category: Business & Economics
Page: 73
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Der Begriff der Sharing Economy steht für eine Entwicklung, die während der letzten Jahre immer mehr an Relevanz gewonnen hat. Dabei wird der Ausdruck Sharing Economy meistens als Überbegriff verstanden. Dieser Überbegriff bezeichnet einen Trend. Personen tauschen und teilen über das Internet Güter und Dienstleistungen, anstatt diese zu kaufen. Gleichzeitig beruht die Wirtschaft der westlichen Welt auf einem ausgeprägten Konsumgedanken. Dieser führt dazu, dass Menschen viele Güter(Ressourcen) ansammeln, aber diese Ressourcen oft nicht benutzen. Hier setzt der Gedanke der Sharing Economy an. Bereits existierende Ressourcen sollen effizienter genutzt werden, anstatt sie neu zu kaufen. Im Zusammenhang mit der Sharing Economy kommen Unternehmen ins Spiel, die diesen Austausch über digitale Plattformen organisieren und monetarisieren. Freie und nicht genutzte Ressourcen (z.B. Wohnraum) und Leistungen werden über die digitalen Plattformen vernetzt und somit sichtbar und zugänglich gemacht. Gegen dieses Konzept wurden viele Stimmen laut. So wird der Sharing Economy zwar mitunter eine transformative und systemverändernde Kraft zugeschrieben, aber es werden auch Unternehmen kritisiert, die aus zuvor kostenfreien Praktiken einer Gemeinschaft wirtschaftliches Kapital schlagen. Diese Publikation will den Kern der Debatte, welche längst keine rein ökonomische mehr ist, freigelegen. Worin liegen die Ursprünge der unterschiedlichen Strömungen, die das Spannungsfeld rund um die Sharing Economy ausmachen? Nachdem der grundlegende Diskurs geklärt und eine neutrale Untersuchung möglich wird, setzt der Autor mit seiner Analyse am Fallbeispiel Airbnb und Couchsurfing an, um die Sharing Economy als viel diskutierten Trend und Teil einer größeren technologischen Entwicklung zu beleuchten.

QUIZ

Roman
Author: Günter Hack
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 3944195167
Category: Fiction
Page: 248
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Das Internet hat seine Kinder gefressen, was nun? Kevin braucht Geld, aber es gibt keine Jobs. Er arbeitet als Testperson für Schmerzmaschinen. Sein einziger Ausweg: QUIZ. Susanne ist TV-Journalistin, aber das Fernsehen stirbt. Der Boss dreht ihre Sendung ab. Ihre letzte Chance: QUIZ. Doktor Müller ist neudaoistischer Nationalsozialist und Modelleisenbahn-Fanatiker. Er braucht Geld für sein Gehirnwäsche-Therapiezentrum. Seine große Hoffnung: QUIZ. Ludwig-Maximilian ist reich. Er will aber noch reicher werden. Seine neueste Strategie: QUIZ. Shigeru Moriyama ist der beste Spieledesigner der Welt. Er hat QUIZ erfunden. Jetzt will er es wieder zerstören. QUIZ: Digitalisierungsverlierer unterhalten das Infoproletariat. QUIZ: Jede Frage hat vier Antworten. Alle sind falsch. QUIZ: Es channelt die Angst des Hans Rosenthal. QUIZ: Ein Fehler, und du bist raus. QUIZ: Nur beim Ausbrennen gibt es Kohle. QUIZ: Wenn die Gesellschaft zerbricht, hilft nur noch Zocken. "Günter Hack beizt den Lack von der Gegenwart, bis ihr Horror uns deutlich vor Augen steht. Wir kichern irre und halten, was wir sehen, für Science Fiction." (Bov Bjerg)

Falsche Versprechen

Wachstum im digitalen Kapitalismus
Author: Philipp Staab
Publisher: Hamburger Edition HIS
ISBN: 3868546758
Category: Social Science
Page: 136
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Über das Wachstumsversprechen und die Tücken des digitalen Kapitalismus Die Digitalisierung von Arbeit und Wirtschaft ist derzeit in aller Munde. Die einen verbinden mit der disruptiven Kraft digitaler Innovationen die Hoffnung auf eine neue Quelle unbegrenzten Wachstums. Andere fürchten massive Beschäftigungsverluste und eine radikale Zunahme sozialer Ungleichheit. Philipp Staab bietet eine differenzierte Analyse der Leitunternehmen des Silicon Valley, die weltweit ein spezifisches Wirtschaftsmodell propagieren. Er beschreibt dessen historische Genese, beleuchtet die Ideologie des digitalen Kapitalismus und kontrastiert diese mit den ökonomischen Imperativen in der digitalen Ökonomie. Die Unternehmenspolitik von Google, Apple, Amazon und Co. beschreibt der Autor als ökonomisches Programm, das auf die Bearbeitung einer Sollbruchstelle des gegenwärtigen Wirtschaftssystems zielt. Seit dem Ende des Fordismus kann in den hochentwickelten Ökonomien der OECD-Welt die Entwicklung des Konsums nicht mit den Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft Schritt halten. Der digitale Kapitalismus bildet den Versuch, die systematische Nachfrageschwäche des gegenwärtigen Wirtschaftssystems durch die Rationalisierung der Konsumtionsapparate zu tilgen. Dabei erzeugt er jedoch Widersprüche, die das Problem, zu dessen Lösung er antritt, weiter verschärfen. Der digitale Kapitalismus der Gegenwart ist von einem Konsumtionsdilemma geprägt, das die Wachstumspotenziale der Digitalisierung in ihr Gegenteil verkehren könnte. Die Verheißungen des digitalen Kapitalismus könnten sich schon bald als falsche Versprechen entpuppen..

Jäger, Hirten, Kritiker

Eine Utopie für die digitale Gesellschaft
Author: Richard David Precht
Publisher: Goldmann Verlag
ISBN: 3641230691
Category: Social Science
Page: 288
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Dass unsere Welt sich gegenwärtig rasant verändert, weiß inzwischen jeder. Doch wie reagieren wir darauf? Die einen feiern die digitale Zukunft mit erschreckender Naivität und erwarten die Veränderungen wie das Wetter. Die Politik scheint den großen Umbruch nicht ernst zu nehmen. Sie dekoriert noch einmal auf der Titanic die Liegestühle um. Andere warnen vor der Diktatur der Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley. Und wieder andere möchten am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und zurück in die Vergangenheit. Richard David Precht skizziert dagegen das Bild einer wünschenswerten Zukunft im digitalen Zeitalter. Ist das Ende der Leistungsgesellschaft, wie wir sie kannten, überhaupt ein Verlust? Für Precht enthält es die Chance, in Zukunft erfüllter und selbstbestimmter zu leben. Doch dafür müssen wir jetzt die Weichen stellen und unser Gesellschaftssystem konsequent verändern. Denn zu arbeiten, etwas zu gestalten, sich selbst zu verwirklichen, liegt in der Natur des Menschen. Von neun bis fünf in einem Büro zu sitzen und dafür Lohn zu bekommen nicht! Dieses Buch will zeigen, wo die Weichen liegen, die wir richtig stellen müssen. Denn die Zukunft kommt nicht - sie wird von uns gemacht! Die Frage ist nicht: Wie werden wir leben? Sondern: Wie wollen wir leben?

Kritische Kollektivität im Netz

Anonymous, Facebook und die Kraft der Affizierung in der Kontrollgesellschaft
Author: Carolin Wiedemann
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 3839434033
Category: Social Science
Page: 280
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Gilles Deleuze hatte es schon 1991 prophezeit: Jedem Gesellschaftstyp seine Maschinen, den Kontrollgesellschaften die Computer. Deren kybernetische Logiken haben sich mit neuen, biopolitischen Formen des Kapitalismus verbunden. Herausgekommen ist dabei Facebook, jene Plattform, auf der die User_innen sich permanent selbst vermessen und vergleichen. Doch wodurch kann das Dispositiv von Kommodifizierung und Kontrolle unterlaufen werden? Was kann als subversiv gelten, wenn die Unterwerfung freiwillig ist und die Theorie kein intentionales Subjekt mehr kennt? Carolin Wiedemann zeigt, inwiefern ein Internet-Phänomen wie »Anonymous« Aufschluss geben kann und welche neuen Möglichkeiten für Kritik und Kollektivität sich hieraus ergeben.

Grüner Kapitalismus?

Klimawandel, globale Staatenkonkurrenz und die Verhinderung der Energiewende
Author: Jonas Rest
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531940155
Category: Political Science
Page: 252
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Der Übergang zu einem grünen Kapitalismus wird von transnationalen Konzernen ebenso gefordert wie von den Regierungen führender Staaten. Dennoch scheitern die internationalen Klimakonferenzen und die CO2-Emissionen steigen weiter an. Eine Klimakatastrophe, die das Leben von Millionen Menschen bedroht, wird immer wahrscheinlicher. Die These dieses Buches: Ohne die Entmachtung der fossilen Industrien wird es keinen Übergang zu einem grünen Kapitalismus geben. Denn diese gehören zu den stärksten sowie bestorganisiertesten Kapitalgruppen und bleiben von entscheidender Relevanz für die Konkurrenzstrategien der mächtigsten Staaten.

Krisenjahre und Aufbruchszeit

Alltag und Politik im französisch besetzten Baden 1945-1949
Author: Edgar Wolfrum,Peter Fässler,Reinhard Grohnert
Publisher: Oldenbourg Verlag
ISBN: 9783486561968
Category: History
Page: 296
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Frankreich: "Erbfeind" oder "Erneuerer"? Die franzosische Besatzungspolitik von 1945 bis 1949 galt lange als Hindernis fur die deutsch-franzosische Freundschaft. Aber das Bild muss korrigiert werden. Die franzosische Politik zeichnete sich bei aller Widerspruchlichkeit durch Eigenstandigkeit, Originalitat und durch Reformansatze aus, die sich an den Zielen von Demokratisierung, Dezentralisierung und Denazifizierung orientierten. Ein Teil der Reformen versandete jedoch, weil sie den Alltagsbedurfnissen der Bevolkerung nicht entsprachen. Dies zeigen die Autoren am Beispiel des Landes Baden. Eindringlich schildern sie, Alltag und Alltagsnot der Menschen und bringen das in Zusammenhang mit der politischen Geschichte. Die Betroffenen empfanden die franzosischen Vorhaben trotz uberzeugender Konzepte haufig als negativ. Diese Kluft wirkte noch lange nach. Ein Beispiel ist die in der franzosischen Besatzungszone praktizierte Spielart der Entnazifizierung, die "auto-epuration." Sie sollte nicht schematisch, sondern unter Wurdigung der individuellen Umstande die wirklich Schuldigen treffen und zugleich, da die Deutschen selbst entscheidend am Verfahren beteiligt waren, eine grundliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ermoglichen. Die Art der Verwirklichung liess die "Selbst-Reinigung" scheitern, doch die Idee kann immer noch eine gewisse Plausibilitat beanspruchen. Sie war nicht die einzige Besonderheit Nachkriegsbadens innerhalb der Besatzungszonen. Manches aus der Nachkriegszeit Badens ist vergessen worden, war aber keineswegs bedeutungslos. Dieses Buch hilft mit, es wieder bewusst zu machen."

Keystroke-Kapitalismus

Ungleichheit auf Knopfdruck
Author: Aaron Sahr
Publisher: Hamburger Edition HIS
ISBN: 3868549242
Category: Business & Economics
Page: 150
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Das Weltvermögen beträgt derzeit ca. 256 Billionen US-Dollar und ist damit gut 800 Mal so groß wie der Staatshaushalt der Bundesrepublik Deutschland. Dagegen steht der Rekordbestand von gut 152 Billionen Dollar Privatschulden. Beide, Schulden wie Vermögen, sind zunehmend ungleich verteilt. Aaron Sahr beleuchtet das Dreieck von Privatvermögen, Schulden und ökonomischer Ungleichheit und stößt dabei im "Maschinenraum des Kapitalismus" auf eine paraökonomische Quelle der Vermögensbildung: das Geldschöpfungsprivileg privater Banken. Private Banken produzieren Geld aus dem Nichts durch einfachen Tastendruck. Von diesem Privileg, so die These Sahrs, profitiert vor allem eine Minderheit, ist sie doch in der Lage, sich die Renditen des Tastendruck-Systems anzueignen. Es gilt zu verstehen, durch welche Kanäle diese Aneignung gelingt, was sie für unser Verständnis des Kapitalismus bedeutet und wie mit ihr umzugehen ist. Aaron Sahr rekonstruiert die Entkoppelung des Bankensystems vom Bedarf an Kapitaleigentum, er entlarvt die Denkfehler, die den Transfercharakter des Finanzsystems verdecken und beschreibt damit zugleich paraökonomische Mechanismen, die ökonomische Ungleichheit verschärfen. Das Buch richtet sich an eine kritische Öffentlichkeit der politischen Ökonomie unserer Zeit, deren Debatte sich nicht nur auf ausbleibende Vermögenssteuern, exorbitante Managergehälter oder fehlende Grenzen für Spekulanten beschränken sollte. Stattdessen, so Sahrs Appell, sollte über den "Maschinenraum des Kapitalismus" gesprochen werden, und das bedeutet: über eine Reform der Geldschöpfung. Letztendlich wird die Entwicklung uns nötigen zu entscheiden, ob demokratische Gesellschaften die Hoheitsrechte über die Produktion des Geldes wieder für sich beanspruchen sollten. Will man der wachsenden Ungleichheit entgegensteuern, gibt es dazu kaum eine Alternative.

Hexal-Kapitalismus - Der Aufstieg der Brüder Strüngmann


Author: Heide Neukirchen
Publisher: Campus Verlag
ISBN: 3593401983
Category: Social Science
Page: 241
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Patentfreie Medikamente sind ein Milliardengeschäft, in dem Hexal weltweit zu den größten Playern gehört. Die Firmengründer Andreas und Thomas Strüngmann gingen ungewöhnliche Wege und schrieben damit in nur 20 Jahren eine der spannendsten Erfolgsstorys der jüngeren Wirtschaftsgeschichte.

Das neue Spiel

Strategien für die Welt nach dem digitalen Kontrollverlust
Author: Michael Seemann
Publisher: N.A
ISBN: 9783936086799
Category: Computer networks
Page: 256
View: 9126

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Muße – Garant für unternehmerischen Erfolg

Ihr Potenzial für Führung und die Arbeitswelt 4.0
Author: Christoph Schönfelder
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658175249
Category: Psychology
Page: 369
View: 3639

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Das Buch offenbart das Potenzial der Muße im Kontext aktueller und zukünftiger Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0. Neue Führungsrollen und notwendige Kompetenzprofile werden entwickelt und vorgestellt. Die umfassende Wirkkraft der Muße wird dabei sowohl theoretisch bestimmt als auch empirisch überprüft. Das Buch entschlüsselt das Potenzial der Muße auch im Hinblick auf Innovation und die Stärkung zentraler Zukunftskompetenzen. Die Vorstellung konkreter Handlungsempfehlungen in Kombination mit zahlreichen Methoden und Instrumenten für die neuen Führungsrollen, eröffnet einen sehr praktischen und zukunftsorientierten Fokus.

Kollaborativer Konsum. Motive der Partizipation in Sharing Netzwerken

Chancen und Risiken für den Konsumenten
Author: Katharina Bongartz
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3668506671
Category: Business & Economics
Page: 19
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden die definitorischen Grundlagen geschaffen. Um die Chancen und Risiken der Partizipation für die Konsumenten zu beleuchten, muss zunächst eine Einordnung und Systematisierung des Teilens allgemein und der Sharing Economy erfolgen. Dieser Rahmen bildet die Grundlage für den zweiten Teil der Arbeit, in dem die Motive der Teilnahme und die Chancen und Risiken der Sharing Economy für die Konsumenten betrachtet und durch eine Potenzialanalyse abgerundet werden. Im letzten Teil folgt die Schlussbetrachtung, in der die Ergebnisse der Arbeit reflektiert und zusammengefasst und mit der Frage, ob es sich bei dem Phänomen um einen kurzfristigen Hype oder einen langfristigen gesellschaftlichen Wandel handelt, abgeschlossen werden. „Dem Kapitalismus fehlt der Feind“, „Warum unser System am Ende ist“ oder „Am Sterbebett des Kapitalismus“ – die kritischen Stimmen zur aktuellen Wirtschaftsordnung sind laut und finden große Aufmerksamkeit in öffentlichen Debatten, wo Diskussionen über Grenzen des Wachstums und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Regulierung geführt werden. Im Zuge dessen werden alternative Lebensstile propagiert, denen ein disruptives Potenzial unterstellt wird. Dazu gehört neben postwachstumsökonomischen Ideen auch Entwürfe einer eigentumslosen Wirtschafts- und Lebensweise. Dieser Wandel der Konsumgewohnheiten erhält mit dem Schlagwort Sharing Economy einen Namen – das Credo lautet Tauschen statt Kaufen und Leihen statt Besitzen. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine neue Erfindung der Menschheit, sondern um eine der ursprünglichsten Formen des ökonomischen Austausches. Jedoch erhält das Teilen im digitalen Zeitalter durch die Technologieunterstützung eine ganz neue Qualität, die über den Familienverband und den Freundeskreis weit hinausgeht. Die Liste der partizipierenden Unternehmen ist lang: innovative Mietkonzepte, Tausch- und Verleihbörsen buhlen um die Wohnungen, Autos, Kleidung und Musik privater Eigentümer, um sie für den temporären Gebrauch zu vermitteln. Die Motive der Unternehmen werden in dieser Arbeit nicht weiter behandelt. Vielmehr soll geklärt werden, was die Gründe für eine Teilnahme an der Sharing Economy aus Sicht der Konsumenten sind. Warum sind Menschen bereit ihr privates Eigentum mit Fremden zu teilen?

Automatisierung und Ausbeutung

Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?
Author: Matthias Martin Becker
Publisher: Promedia Verlag
ISBN: 3853718531
Category: Business & Economics
Page: 240
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Digitalisierung und Vernetzung werden die Arbeit verändern. Wenn auch fortgeschrittene Sensorik und automatisierte Datenanalyse nicht dazu taugen, die Menschen überflüssig zu machen, eignen sie sich doch dazu, ihre Arbeit zu kontrollieren. Im Verbund mit dem Internet ermöglichen diese Techniken neue Formen der Arbeitsteilung; und gegenwärtig entwickeln Unternehmen und Wissenschaftler Methoden für eine umfassende Rationalisierung. Technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Maßnahmen gehen dabei Hand in Hand. Freie Berufe in der juristischen Beratung, der ärztlichen und therapeutischen Behandlung, in Journalismus und Unterricht geraten unter Abwertungsdruck. Die durch digitale Werkzeuge erzwungene Transparenz bedeutet für viele Beschäftigte in den Büros, den Fabrik- und Lagerhallen mehr Stress, mehr Überwachung, weniger Lohn. Und nicht nur das: Der Einsatz technischer Neuerungen kann den wegen Personalabbau eintretenden Qualitätsverlust nicht ausgleichen, weshalb mehr Schund und Ramsch hergestellt wird. Was wird aus der Arbeit im 21. Jahrhundert? Matthias Martin Becker analysiert die neuen Rationalisierungsstrategien und erklärt, was sich hinter Schlagworten wie Crowdwork, Maschinenlernen, Prosument, Industrie 4.0 und Precision Farming verbirgt.