Kulturgeschichte der DDR


Author: Gerd Dietrich
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3647301922
Category: History
Page: 2429
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Die »Kulturgeschichte der DDR« stellt den Kulturgeschichten der Bundesrepublik ein Pendant für die Deutsche Demokratische Republik zur Seite. Die Zeit des Bestehens der SBZ/DDR wird dabei chronologisch in drei Perioden unterteilt, die die Besonderheiten des jeweiligen historischen Zeitraums hervorheben. Band I thematisiert die »Übergangsgesellschaft« und »Mobilisierungsdiktatur« (1945–1957), Band II die »Bildungsgesellschaft« und »Erziehungsdiktatur« (1958–1976) und Band III die »Konsumgesellschaft« und »Fürsorgediktatur« (1977–1990). In jedem Band beleuchtet der Autor systematisch die spezifischen Entwicklungen der Alltags- und Populärkultur, der politischen Kultur sowie der hohen Kultur. Bzgl. der populären Kultur stehen vor allem die kulturellen Formen von Alltag und Freizeit sowie Unterhaltung, Vergnügen und Sport im Vordergrund. Dabei werden sowohl staatliche und private, moderne und traditionelle Aspekte der Volkskultur thematisiert. Hinsichtlich der politischen Kultur analysiert der Autor die subjektiven Dimensionen der Politik, einschließlich nationaler Symbole und Geschichtskultur, sowie die ideologischen Vorgaben der SED und die politischen Orientierungen und Mentalitäten der Ostdeutschen. Die hohe Kultur der DDR, Literatur und Künste, Architektur und Design, wird vor allem in ihrem Spannungsfeld aus Klassikmythos, sozialistischem Realismus und Alternativkultur, aus Affirmation und Kritik dargestellt. Ein Grundwiderspruch, auch in der Kultur- und Intelligenzpolitik der SED, den der Autor in diesem Zusammenhang herausarbeitet, bestand zwischen der hohen Anerkennung und Förderung von Kultur auf der einen und der ständigen Furcht vor einer Destabilisierung durch Kultur auf der anderen Seite. Auf diese Weise erörtert Gerd Dietrich detailliert die kulturelle Substanz der ostdeutschen Gesellschaft und zeichnet ein Bild des widerständigen Potentials ihrer Kultur, die sich zwischen Tradition, Innovation und Repression bewegte.

DDR-Geschichte in Dokumenten

Beschlüsse, Berichte, interne Materialien und Alltagszeugnisse
Author: Matthias Judt
Publisher: Ch. Links Verlag
ISBN: 3862842738
Category: Education
Page: 640
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Wie war es um das "bessere Deutschland" bestellt, als das der Staat DDR sich so gern sah? Wie hat sich das Land des real existierenden Staatssozialismus, das 45 Jahre deutsche Nachkriegsgeschichte mit geschrieben hat, entwickelt? Wie funktionierte es? Acht Autoren aus Ost und West haben mehr als 470 Dokumente aus der DDR zusammengetragen, die zu einem großen Teil erstmals einer breiten Öffentlichkeit in Auszügen vorgestellt werden. Indem die Dokumente der Regierenden - Beschlüsse, Berichte, interne Einschätzungen - den Äußerungen der Bürger - Briefe, Eingaben, Interviewausschnitte - gegenübergestellt werden, ergibt sich ein lebendiges Bild von dem Wechselverhältnis zwischen Herrschenden und Beherrschten. Ein weiterer Unterschied zu früheren Dokumentationen liegt in der sachbezogenen Anordnung der Materialien. Damit erhält der Leser eine Handhabe, sich der Geschichte der DDR den eigenen Interessen folgend zu nähern. Eine Chronik, ein Schlagwortregister, ein annotiertes Personenregister sowie eine umfangreiche Auswahlbibliographie geben Hinweise für die weiterführende Recherche.

Begrenzte Mobilität

eine Kulturgeschichte der Autobahnen in der DDR
Author: Axel Doßmann
Publisher: N.A
ISBN: 9783898611534
Category: Express highways
Page: 431
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Vademekum DDR-Forschung

ein Leitfaden zu Archiven, Forschungsinstituten, Bibliotheken, Einrichtungen der politischen Bildung, Vereinen, Museen und Gedenkstätten ; eine Publikation der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Author: Ulrich Mählert
Publisher: Ch. Links Verlag
ISBN: 9783861532774
Category: Germany (East)
Page: 315
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Der Kalte Krieg

1917 - 1991
Author: Yvan van den Berghe
Publisher: Leipziger Universitätsverlag
ISBN: 9783935693813
Category: Cold War
Page: 413
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Elisabeth Charlotte Welskopf und die Alte Geschichte in der DDR

Beiträge der Konferenz vom 21. bis 23. November 2002 in Halle/Saale
Author: Isolde Stark
Publisher: Franz Steiner Verlag
ISBN: 9783515084574
Category: History
Page: 318
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Die Hallenser Konferenz w�hlte eine doppelte Ann�herung an die Fragestellung, welche Rolle die Alte Geschichte bei der Herrschaftslegitimation der SED durch die Geschichtswissenschaft gespielt hat: einmal ueber das Fach selbst und andermal ueber Fachvertreter. Hier stand Elisabeth Charlotte Welskopf als die international bekannteste Althistorikerin der DDR im Zentrum. Die Beitr�ge im einzelnen sind folgenden Themenfeldern zugeordnet: - Die Alte Geschichte im Dritten Reich, in der UdSSR und in der DDR (unter Beruecksichtigung des Geschichtsunterrichtes), mit den Fallbeispielen der Universit�ten Jena, Halle und Leipzig (R. Guenther) - Antike Wirtschaft und Gesellschaft und die marxistisch-leninistische Formationstheorie, mit einem Rueckblick auf die Debatte der asiatischen Produktionsweise - Elisabeth Charlotte Welskopf: Schriftstellerin (Liselotte Welskopf-Henrich) und Althistorikerin und ihre Wirkung, mit einem Beitrag ueber ihre Indianerbuecher (u.a. �Die S�hne der Gro�en B�rin�). .

Die DDR und der Westen

transnationale Beziehungen 1949-1989
Author: Ulrich Pfeil
Publisher: Ch. Links Verlag
ISBN: 9783861532446
Category: Allemagne (Est) - Relations extérieures - Europe de l'Ouest - Congrès
Page: 360
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Die unerträgliche Leichtigkeit der Kunst

ästhetisches und politisches Handeln in der DDR
Author: Michael Berg,Knut Holtsträter,Albrecht von Massow
Publisher: Böhlau Verlag Köln Weimar
ISBN: 9783412009069
Category: Arts
Page: 205
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Sozialistische Helden

eine Kulturgeschichte von Propagandafiguren in Osteuropa und der DDR
Author: Silke Satjukow,Rainer Gries
Publisher: Ch. Links Verlag
ISBN: 9783861532712
Category: Propaganda, Communist
Page: 312
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"Es war doch nicht alles schlecht! Oder?" Die Kinderbetreuung in der DDR


Author: Sabrina Gerdes
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638838331
Category: Social Science
Page: 24
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: keine, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Kulturgeschichte der DDR, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Vorlesung „Kulturgeschichte der DDR“ habe ich mich bei dieser Hausarbeit für das Thema der Kinderbetreuung in der DDR entschieden. Die Mehrheit der Kinder besuchten eine Kinderkrippe oder/ und einen Kindergarten. Diese Art der Betreuung war für die Bürger der DDR eine Selbstverständlichkeit, da in den meisten Familien beide Elternteile Vollzeit arbeiteten. Aus diesem Grund verbrachten die Kinder den Großteil ihres Tages in einer Betreuungseinrichtung. Zu dem Thema meiner Hausarbeit kam ich durch die aktuelle Diskussion um die Problematik der Kinderbetreuung in Deutschland. Mir viel auf, dass wenn man mit ehemaligen Bürgern der DDR dieses aktuelle Problem diskutiert wird besonders die Kinderbetreuung als positives Merkmal herausgestellt. Gern wird dieses Argument mit dem Satz: Es war ja gar nicht alles schlecht“ eingeleitet. Weshalb ich ihn auch als Titel meiner Arbeit gewählt habe. In dieser Hausarbeit möchte ich nun überprüfen ob die Kinderbetreuung in der DDR wirklich so positiv war oder ob es negative Seiten gab. Um zu verstehen warum die Kinderbetreuung im ehemaligen Arbeiter und Bauernstaat so wichtig war werde ich zuerst auf die Berufstätigen Mütter eingehen. Danach folgt eine Darstellung des einheitlichen sozialistischen Bildungssystems in dem sowohl die Kindergärten als auch die Kinderkrippen eingegliedert waren. Der dritte Punkt befasst sich mit den Kinderkrippen. Zuerst soll die Geschichte der DDR Krippen dargestellt werden, um dann die Erziehung in diesen Einrichtungen vorzustellen. Der letzte Teil dieses Kapitels soll einen kurzen Einblick in einen Krippentag geben und aufzeigen wie straff der Tagesablauf der kleinen geplant war. Im vierten Punkt geht es dann weiter mit den Kindergärten. Auch hier wird zuerst die Entwicklung des Kindergartes dargestellt. Im folgenden Kapitel werden die Probleme des Alltages im Kindergarten dargestellt. Im letzen Punkt dieser Arbeit werde ich mich mit den Erzieherinnen befassen. Ich werde aufzeigen welche Ausbildung nötig war um den Beruf ausüben zu dürfen und die positiven wie auch negativen dieses Berufes in der DDR beleuchten. Mein Ziel ist es die Kinderbetreuung in Krippe und Kindergarten möglichst objektiv darzustellen. Ein Problem welches mir recht schnell auffiel war, dass es zwar genug Literatur zu diesem Thema gibt, man aber sehr genau differenzieren muss ob sie in West- oder Ostdeutschland, vor oder nach der Wende verfasst wurde.

Stereotypen, Vorurteile, Völkerbilder in Ost und West, in Wissenschaft und Unterricht

eine Bibliographie
Author: Johannes Hoffmann
Publisher: Otto Harrassowitz Verlag
ISBN: 9783447054379
Category: Psychology
Page: 686
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Im Jahre 1986 ist der erste Band dieser Bibliographie erschienen.* Der zweite Band beinhaltet mit der generell selben Gliederungseinteilung ausschliesslich neue Titel insbesondere der Jahre 1986 bis ca. 1992. Dasselbe gilt fur den dritten Band betreffend die Jahre 1992-2005. Bisherige soziale, wirtschaftliche, staatliche, kulturelle und historisch begrundete Identitaten, Eigenbilder, Fremdbilder und Vertrautheiten werden in Ost-, Ostmittel- und Sudosteuropa nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme (1989/1991) zunehmend in Frage gestellt. Diese Problembereiche bilden in diesem Band einen Schwerpunkt. Die Bibliographie hilft zu einem besseren Verstandnis der nationalen Eigenheiten, Wunsche, Hoffnungen, aber auch Paradigmen, Zeichen, nationalen Mythen, der Denkmalskultur, Symbole, Bilder, Gedenktage, des jeweiligen Geschichtsbewusstseins und der Erinnerungsorte anderer Volker und Nationen. Band 1 vergriffen, Band 2 in Vorbereitung Fruhjahr 2007

Ddr


Author: Heiner Timmermann
Publisher: Duncker & Humblot
ISBN: 9783428504169
Category:
Page: N.A
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Politische Einflüsse auf die Entwicklung der DDR-Geschichtswissenschaft

Gab es eine Kulturgeschichtsschreibung in der DDR?
Author: Katja Wesolowski
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640623517
Category: History
Page: 52
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2,0, Leuphana Universität Lüneburg (Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Kulturgeschichte in Deutschland: Von J. Burckhardt bis E. Friedell (1860 – 1933), Sprache: Deutsch, Abstract: Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet das Seminar: „Kulturgeschichte in Deutschland: Von J. Burckhardt bis E. Friedell (1860 – 1933)“, dessen Schwerpunktthema die Entwicklung der Kulturgeschichtsschreibung in Deutschland bis zur Gründung des Dritten Reiches war.[...] Auffallend ist, dass Betrachtungen zur Kulturgeschichte und -schreibung Deutschlands sich im Allgemeinen heutzutage auf das Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland beschränken. Bedeutsam ist jedoch, dass sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwei deutsche Staaten mit gegensätzlichen politischen Gesellschaftssystemen entwickelten. Ein geschichtlich gemeinsam entwickeltes Kulturgebiet war nun geteilt. Zwei Staaten, zwei Geschichtswissenschaften, die nun um Anspruch miteinander konkurrieren, jeweils die vernünftige Konsequenz aus der deutschen Geschichte zu ziehen und ausgehend von dem daraus resultierenden Legitimationsanspruch der BRD und der DDR die jeweilige Auffassung ent-spricht, die jeweils richtige Interpretation der deutschen Geschichte vorzunehmen und anzubieten. Die problembeladene „deutsch-deutsche“ Beziehung wurde ebenso auf der Ebene der beiden sich selbständig voneinander entwickelnden deutschen Geschichtswissenschaften widergespiegelt. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat sich damit einhergehend die „westdeutsche“ Geschichtsforschung durchgesetzt. Der „Historikerstreit“ war entschieden. Die DDR-Geschichtswissenschaft wegen ihrer Methoden und Ergebnissen kritisiert, was zur Folge hat, dass sie hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse nunmehr unberücksichtigt gelassen werden musste. 45 Jahre DDR-Geschichtsforschung sind größtenteils für die neueren Forschungen unbrauchbar geworden. Und dennoch wird das Thema „DDR-Geschichtswissenschaft“ in jüngster Zeit wieder thematisiert und tritt ins Rampenlicht geschichtswissen-schaftlicher Forschungen. So bildet sie auch die Grundlage für den Schwerpunkt dieser Arbeit, in der die Existenz einer DDR-Kulturgeschichtsschreibung untersucht werden soll, da sie bekanntlich die wissenschaftliche Grundlage jeglicher Geschichts-schreibung bildet und damit auch verantwortlich für Themenschwerpunkte – also beispielsweise kulturgeschichtlicher Forschungen - ist. Interessant ist in erster Linie für diese Arbeit ist, in wie weit es eine Kulturgeschichtsschreibung in der DDR gab. Welche Tendenzen sich in der DDR-Geschichtswissenschaft ausbildeten und welche politischen Einflüsse diese Tendenzen gelenkt haben.