Cultural Studies und digitale Medien

Ein Problemaufriss
Author: Laura Heuer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638859517
Category: Computers
Page: 25
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Cultural Studies, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Neue Kommunikationstechnologien haben in der Geschichte immer einen Einschnitt und einen Wandel in Gesellschaft und Kultur markiert, sie haben die Welt nachhaltig verändert, indem sie unser Verständnis von uns und unserer Welt, und wie wir dieses Wissen organisieren und ausdrücken, gewandelt haben. Aus der Sicht der Cultural Studies ist die Revolution der neuen, digitalen Medien daher durchaus zweischneidig, denn sie haben ihre Methoden, Fragestellungen und Erkenntnisse in der Auseinandersetzung mit den einzelnen analogen Massenmedien entwickelt. Durch digitale Medien wie das Internet hat sich nun aber die Kommunikation von zeitlichen und räumlichen Einschränkungen befreit, Informationen sind durch die neuen Technologien so gut wie überall und zu jeder Zeit verfügbar. Gleichzeitig synthetisieren digitale Medien ihre analogen Vorgänger, sie integrieren sie also sozusagen in ein Super-Medium. Die Frage, die sich daher stellt ist, welche Implikationen digitale Medien für die Produktion und Distribution von Bedeutungen innerhalb der Gesellschaft haben und inwiefern die Werkzeuge der Cultural Studies, die im Rahmen der analogen Massenmedien entwickelt wurden, auf sie anwendbar sind. Auf diese Frage gibt es keine definitive Antwort, aber ich will im Folgenden versuchen, die Probleme, Fragestellungen und Veränderungen aufzuzeigen, vor die digitale Medien die Cultural Studies stellen. Dieser Problemaufriss ist natürlich nicht erschöpfend, das ist bei der Weite des Feldes auch kaum möglich; daher konzentriere ich mich auf einige grundlegende Charakteristika und Strömungen, und will so auch versuchen Punkte zu identifizieren, die den Cultural Studies einen Zugang ermöglichen oder sich als eventuell als logische Weiterführung ihrer Ansätze zeigen.

Der Einfluss der Popmusik auf die Gesellschaft aus Sicht der Kritischen Theorie und der Cultural Studies


Author: Saskia Bachner
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640152360
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 16
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,0, Universität Mannheim, Veranstaltung: Talking about pop music: Theorien über Medien und Kultur am Beispiel von Musik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Popmusik und Gesellschaft stehen in enger Verbindung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig. Auf der einen Seite hängt die Popmusik von der Gesellschaft und deren Entwicklung ab. Dies spricht Sigmund Spaeth bereits 1948 an:”It has become a commonplace to say that popular music is an index to the life and history of a nation. Unfortunately there are still too many people who do not really believe it. They are actually unaware of the extent to which the manners, customs and current events of every generation have been given expression in popular songs [...]“ (Spaeth 1948, 3). In der Musik spiegeln sich u.a. die Einstellungen, Werte und Normen einer Gesellschaft und bestimmte Ereignisse wieder. Diese Erkenntnis ist vor allem für Soziologen von zentraler Bedeutung, weil es nur so möglich ist Rückschlüsse auf die jeweilige Gesellschaft zu ziehen. Popmusik ist dabei jedoch nicht nur in der Lage das Leben und die Geschichte einer Nation wiederzuspiegeln, sondern kann ebenso Ausdruck des Protests an den politischen Machthabern eines Landes und deren Entscheidungen sein. So entstehen z.B. zur Zeit des Vietnamkriegs viele Protestsongs, die sich meist emotional gegen die amerikanische Intervention im Vietnam aussprechen und ein Ende des Kriegs fordern. Auf der anderen Seite beeinflusst die Popmusik aber ebenso die Gesellschaft. Auch hierzu äußert sich Sigmund Spaeth:”No matter what anyone thinks of such music, it is historically and racially important. The mere fact that millions of people sing a certain song, or listen to it with honest pleasure, gives it a significance that cannot be ignored” (Spaeth 1948, 3). Der Einfluss der Popmusik taucht immer wieder im Zusammenhang mit dem Manipulationsvorwurf auf. Ist es möglich, dass Popmusik die Gesellschaft nachhaltig beeinflussen und damit bestimmte Reaktionen auslösen kann? Besitzt sie die Macht Menschen zu manipulieren? Diese Fragen sind gerade in Bezug auf Popmusik wichtig, weil heutzutage einige wenige Labels in der Musikbranche tätig sind. Wenn der Einfluss der Popmusik also wirklich bedeutend wäre, dann besäßen diese Labels ein Machtmonopol. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was für einen Einfluss hat die Popmusik auf die Gesellschaft und wie groß ist dieser? Dieser Fragestellung möchte ich in der folgenden Hausarbeit nachgehen und mich dabei auf zwei Theorien stützen, die sich im Rahmen von Kulturanalysen mit dieser Thematik beschäftigt haben: die Kritische Theorie und die Cultural Studies. Zur Beantwortung der Fragestellung werde ich die beiden jeweils kurz erläutern und ihre Einschätzung der Thematik beschreiben. Abschließend werde ich dann die Ansichten der beiden Theorien einander vergleichend gegenüberstellen.

Cultural Studies: Macht-Kultur-Identität

Einführung in die Geschichte und Methodologie der Cultural Studies
Author: Sebastian Sohn
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656153833
Category: Social Science
Page: 14
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: Pass, Universität Basel (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Soziologie der Macht, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Proseminararbeit ist es, einen Überblick über die Entstehung und die Entwicklung der Cultural Studies zu liefern. Dabei sollen sowohl die historischen Hintergründe als auch die Methoden und Grundkategorien dieser Wissenschaftstradition vorgestellt werden. Die gesellschaftspolitischen Veränderungen im England des ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert und die mit selbigen Entwicklung einhergehende Veränderung der gesellschaftlichen Auffassung des „Kultur“-Begriffes an sich sollen durch eine eingehende Analyse von Primär- und Sekundärliteratur der Cultural Studies vorgestellt und diskursanalytisch betrachtet werden. In reiner Theoriearbeit sollen auf der einen Seite die Autoren und Pioniere der Cultural Studies vorgestellt werden und die Grundzüge der politischen Tradition dieser Wissenschaftstheorie nachgezeichnet werden. Auf der anderen Seite sollen die Nachbetrachtungen der Methoden und Paradigmen, die für die weitgefächerten Anwendungsgebiete der Cultural Studies typisch sind im zweiten Teil der Arbeit vorgestellt werden. Da die Cultural Studies als politische Wissenschaft verstanden werden muss, können die historischen und gesellschaftspolitischen Veränderungen nicht von der Analyse der Methoden getrennt werden, vielmehr müssen die Cultural Studies auch in ihrer Nachbetrachtung immer in diesen Kontext eingebunden werden, um ihrem selbstverordneten politischen Auftrag und ihrer Selbstreflexivität gerecht werden zu können. Diese Arbeit beschäftigt sich ausschließlich mit der Auseinandersetzung der Cultural Studies mit sich selbst und in der Retrospektive durch Autoren, welche die allgemeine Grundzüge dieser Theorietradition beschreiben wollen sowie den großen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, praktische Anwendungsbeispiele für die Arbeit der Cultural Studies im wissenschaftlichen Feld sind nicht berücksichtigt worden.

Handbuch Journalismustheorien


Author: Martin Löffelholz,Liane Rothenberger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531189662
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 724
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Das Handbuch Journalismustheorien bietet einen systematischen Überblick über die Theorien des Journalismus. Die Beiträge sind in thematische Blöcke gegliedert und ermöglichen so einen schnellen Einstieg in den jeweiligen Theoriekomplex. Das Studienbuch schafft eine verständliche Orientierung über die Grundlagen, Entwicklungsstränge, Konzepte und Problemfelder der Journalismustheorien und beschreibt darüber hinaus theoretische Ansätze zu den Interrelationen des Journalismus mit anderen Bereichen wie Öffentlichkeitsarbeit, Politik oder Sport.

Schwierige Verhältnisse

Interdependenzen zwischen Journalismus und PR
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Ulrike Röttger,Günter Bentele
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322804690
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 237
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Seit rund 20 Jahren sind die Arbeitsbeziehungen zwischen den beiden Berufsfeldern PR und Journalismus Gegenstand kontroverser und intensiver Debatten auf Seiten der Wissenschaft und der Berufspraxis. Zum aktuellen Stand dieser Debatten sind in diesem Band theoretische und empirische Studien versammelt, die das Verhältnis von PR und Journalismus analysieren. Im Mittelpunkt stehen die wechselseitigen Beeinflussungen, Abhängigkeiten und Anpassungsleistungen, in denen die schwierigen Verhältnisse zwischen Journalismus und PR begründet sind.

Die Gewalt der Zeichen

Terrorismus als symbolisches Phänomen
Author: Stefan Bronner,Hans-Joachim Schott
Publisher: University of Bamberg Press
ISBN: 3863090683
Category: Terrorism
Page: 380
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Handbuch nicht standardisierte Methoden in der Kommunikationswissenschaft


Author: Stefanie Averbeck-Lietz,Michael Meyen
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658016566
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 585
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Das Handbuch verfolgt zwei Ziele, einen State of the Art und einen Take Off für weitere Forschung zu bieten. Welche nicht standardisierten Methoden werden in der Kommunikationswissenschaft eingesetzt, wer arbeitet mit diesen Verfahren und wie unterscheiden sich dabei verschiedene Teildisziplinen des Faches? Um diese Fragen zu beantworten, wird der Gegenstand aus drei verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Während in den Teilen zwei und drei des Handbuches konkrete Methoden sowie Forschungsfelder des Fachs und ihre methodischen Zugänge behandelt werden, liefert der erste Teil einen Überblick zur Theorie qualitativer oder nicht standardisierter Forschung sowie zu deren Genese im fachlichen Kontext der Kommunikationsforschung. Autorinnen und Autoren der Einzelbeiträge sind diejenigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im deutschsprachigen Raum mit den entsprechenden Verfahren arbeiten. Die Einzelkapitel sind daher sowohl forschungslogisch wie forschungspraktisch angelegt. Die angestrebte Vielfalt an Themen und Autoren führt zum zweiten Ziel: Das Handbuch soll Forschung anregen und das Bewusstsein für Qualitätsstandards stärken sowie zugleich dazu beitragen, nicht standardisierte Forschung tiefer in der akademischen Lehre des Fachs zu verankern.

Journalismustheorie: Next Generation

Soziologische Grundlegung und theoretische Innovation
Author: Klaus-Dieter Altmeppen,Thomas Hanitzsch,Carsten Schlüter
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531904019
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 451
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Journalismus ist heute ein theoretisch gut durchdrungenes Forschungsfeld. Denoch sind einige zentrale sozialwissenschaftliche Konzepte bislang nur wenig reflektiert worden. Dies trifft insbesondere auf die Begriffe „Handeln“, „Rationalität“, „Akteurkonstellationen“, „Milieus“ und „Lebensstile“, „Kapital-Feld-Habitus“, „Organisation“, „Interaktion“, „Netzwerke“ und „Macht“ zu. Der Band „Journalismustheorie: Next Generation“ will diese Lücke schließen, indem führende Soziologen gemeinsam mit Journalismusforschern ausgewählte, bislang nur unzureichend berücksichtigte sozialwissenschaftliche Ansätze in die aktuelle Diskussion einbringen und ihr Innovationspotenzial für die Journalismustheorie aufzeigen.

GeschlechterVerhältnisse

Analysen aus Wissenschaft, Politik und Praxis
Author: Hella Hertzfeldt,Katrin Schäfgen,Silke Veth
Publisher: N.A
ISBN: 9783320020552
Category: Family policy
Page: 339
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Das neue Fernsehen

Machtanalyse, Gouvernementalität und digitale Medien
Author: Markus Stauff
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 3825878023
Category:
Page: 303
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Die Studie zielt auf eine Untersuchung der Macht- und Subjekteffekte, die mit den gegenwärtigen Veränderungen des Fernsehens - vor allem dem Prozess der Digitalisierung - einhergehen. Die heterogenen Entwicklungen und Versprechungen werden dabei nicht als Übergangsphänomene, sondern als produktive Mechanismen verstanden, die Fernsehen zu einer Kulturtechnologie des Neoliberalismus machen: Die ZuschauerInnen werden dabei als Subjekte einer gleichermaßen rationalisierten wie intensivierten Mediennutzung modelliert. Theoretisch setzt die Arbeit dem repressiven Medienbegiff, der unter anderem bei Cultural Studies, Technik- und Apparatustheorien dominiert, Foucaults Modell der Gouvernementalität entgegen, um zu zeigen, dass die Vervielfältigung der technischen und inhaltlichen "Optionen" keine Befreiung, sondern eine Regierungstechnologie ist.

Nachrichtenwert und Framing


Author: Jan Horak
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656427690
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 18
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Framing, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der meistzitierten, aber auch in hohem Maße kritisch hinterfragten Theoriegebäude der Journalismusforschung ist die Nachrichtenwerttheorie. Im Kern besagt diese, dass sich der Nachrichtenwert eines Ereignisses anhand bestimmter Nachrichtenfaktoren bemessen lässt. In der zeitgenössischen Framing-Forschung existiert mit dem ‚Generic Framing‘ ein Konzept, dessen empirische Ausprägungen stark an die aus der Nachrichtenwerttheorie bekannten Nachrichtenfaktoren erinnern. Bei ‚generischen Frames‘ handelt es sich um wiederkehrende Muster in der journalistischen Berichterstattung, welche nachweislich unabhängig von Ereignis- und Beitragstyp aufzufinden sind. Zwar sind Nachrichtenwerttheorie und ‚Generic Framing‘-Konzept auf gänzlich verschiedenen Analyseebenen zu verorten – erstgenanntes bezieht sich auf die journalistische Nachrichtenselektion und zweites auf den Darstellungsmodus auf Textebene. Dennoch rekurrieren beide Konzepte auf zwei aufeinander aufbauende journalistische Auswahlprozesse, die schwerlich ohneeinander zu denken sind: Was wird warum ausgewählt? Und wie wird es anschließend aufbe-reitet? So stellt sich aufgrund dieser Folgelogik und der auffallenden Ähnlichkeit von Nachrichtenfaktoren und generischen Frames an dieser Stelle die Frage, ob es sich bei letztgenannten möglicherweise um die textuelle Umsetzung von Nachrichtenwert in journalistische Beiträge handelt. Und zudem, ob der Nachrichtenwert eines Ereignisses möglicherweise grundsätzlich dessen Framing in der Berichterstattung determiniert. Im Rahmen dieser Arbeit soll auf der Basis der einschlägigen Theorieliteratur diskutiert werden, ob, warum (bzw. warum nicht) und inwiefern das Konzept des ‚Generic Framing‘ möglicherweise als Weiterführung der Nachrichtenwert-theorie auf der Ebene konkreter journalistischer Inhalte zu sehen ist. Es soll die Anschlussfähigkeit des ‚Generic Framing‘-Konzepts an die Erkenntnisse der Nachrichtenwertforschung geprüft sowie aufgezeigt werden, an welcher Stelle eine tiefergehende empirische Auseinandersetzung zur Verknüpfung beider Konzepte sinnvoll erscheint.

Interessen und Ideen

Die Entstehung der Arbeitslosenversicherung in Deutschland und den USA
Author: Sascha Münnich
Publisher: Campus Verlag
ISBN: 359339300X
Category: Political Science
Page: 436
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Ideen und Interessen sind untrennbar miteinander verbunden. Sascha Münnich belegt dies am Beispiel des Entstehungsprozesses der Arbeitslosenversicherung in Deutschland und den USA. Der Autor zeigt, dass auch vermeintlich rein materiell orientierte Akteure, wie Gewerkschaften und Unternehmer, Ideen brauchen, um ihre Interessen am Arbeitsmarkt zu erkennen. Die Entstehung des modernen Wohlfahrtsstaates lässt sich deshalb nicht erklären, ohne zugleich ökonomische und kulturelle Faktoren einzubeziehen. Eine detaillierte Analyse historischer Quellen zwischen 1900 und 1935 belegt dieses Zusammenspiel ökonomischer und diskursiver Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik.

Investigative Reporting in den USA

Strukturen eines Journalismus der Machtkontrolle
Author: Manfred Redelfs
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322916790
Category: Social Science
Page: 358
View: 1947

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'Investigative Reporting' ist ein Leitbild des US-Journalismus: Die gründliche Recherche, die Mißstände aufdeckt, gilt nicht erst seit der Watergate-Affäre als zentrale journalistische Leistung. Der Band untersucht, warum sich 'Investigative Reporting' in den USA zur eigenen journalistischen Spezialisierung entwickelt hat und wie diese Form der Machtkontrolle heute bei Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen betrieben wird. Faktoren der politischen Kultur werden dabei ebenso beleuchtet wie ökonomische, rechtliche und professionelle Aspekte. Durch Portraits von Rechercheabteilungen, u.a. bei der 'Washington Post' und dem Fernsehmagazin '60 Minutes', vermittelt diese Studie erstmals ein umfassendes und anschauliches Bild des 'Investigative Reporting'.

Ebenen der Kommunikation

Mikro-Meso-Makro-Links in der Kommunikationswissenschaft
Author: Thorsten Quandt,Bertram Scheufele
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531931407
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 298
View: 7597

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Wer sich mit Medien und Kommunikation beschäftigt, betrachtet meist unterschiedlichste Ebenen: Große soziale Bereiche oder ganze Gesellschaften geraten beispielsweise in den Blick, wenn von Ökonomisierung die Rede ist. Organisationen, Institutionen oder soziale Gruppen interessieren, wenn wir uns mit aktuellen Fragen des Journalismus oder mit Medienwirkungen auseinandersetzen. Individuen wiederum interessieren beispielsweise als Rezipienten oder politisch-gesellschaftliche Akteure. Diese Ebenen der Kommunikation nicht nur separat zu betrachten, sondern die Verbindungen zwischen ihnen zu erörtern, ist eine theoretisch und empirisch anspruchsvolle Aufgabe.

Journalismus im Internet

Profession - Partizipation - Technisierung
Author: Christian Nuernbergk,Melanie Rischke
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531157672
Category: Language Arts & Disciplines
Page: 354
View: 5148

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Im Internet verliert der Journalismus sein Monopol als „Gatekeeper“, weil dort jeder ohne großen Aufwand publizieren kann. Vermittlung zwischen Kommunikatoren und Rezipienten bleibt aber weiterhin notwendig. Wer aber kanalisiert die „Informationsflut“ im Internet? Wer sortiert den „Informationsmüll“ aus? Sind es nach wie vor die professionellen Journalisten? Oder übernehmen die Internetnutzer selbst die Aufgabe der Selektion und Prüfung von Informationen? Können diese Prozesse technisiert werden? In dem Forschungsprojekt, das der Band vorstellt, wurde erstmals die Dreiecksbeziehung zwischen Profession, Partizipation und Technik untersucht.

Kriegsberichterstattung und Konfliktsensitivität

Qualitätsjournalismus zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Author: Mathias Alexander Wolff
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658220899
Category: Social Science
Page: 340
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Mathias Alexander Wolff untersucht, wie konfliktsensitiv die deutsche Qualitätspresse über Kriege berichtet. Die empirische Antwort auf diese Frage ist für die mediale Glaubwürdigkeit elementar – und sie fällt ernüchternd aus. In zentralen Qualitätsdimensionen ist die Kriegsberichterstattung defizitär, was vor allem bedeutet: tendenziös. Exemplarisch deutlich wird dies an der journalistischen Wortwahl, einem bislang vernachlässigten Qualitätsindikator, für den ein spezifischer Analyseansatz entwickelt wurde. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse verstehen sich als Argumente einer konstruktiven Medienkritik und bieten darüber hinaus konkrete Ansatzpunkte für Qualitätsverbesserungen und Prüfroutinen in der redaktionellen Praxis.

Medienmarken im Social Web

Wettbewerbsstrategien und Leistungsindikatoren von Online-Medien aus medienökonomischer Perspektive
Author: Michael Eble
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 3643121105
Category:
Page: 306
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