Heidegger und das Sein der Dinge

Zu Heideggers Dingbegriff in Sein und Zeit (1927) und in Der Ursprung des Kunstwerks (1935/56)
Author: Christian Unverzagt
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 3732276570
Category: Philosophy
Page: 120
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Martin Heidegger hat nicht nur die philosophische Tradition konsequent hinterfragt, sondern immer wieder auch die Ergebnisse seines eigenen Denkens. An seinem Dingbegriff in „Sein und Zeit“ (1927) und in „Der Ursprung des Kunstwerks“ (1935/36) lässt sich sowohl der Wandel seines Denkens als auch die Kontinuität seiner Frage- und Problemstellungen ablesen. In „Sein und Zeit“ fungierte das Ding als Gegenbegriff zu demjenigen Seienden, das Heidegger Zeug nennt. Dieses Zeug war seiner Ansicht nach von der gesamten Tradition der Philosophie als Ding verkannt, d.h. verdinglicht worden. Das Ding, wie es die philosophische Tradition dachte, war gewissermaßen nur ein großes Missverständnis. Knapp zehn Jahre später erschien im Kunstwerkaufsatz jedoch ein nun von ihm ganz anders gewertetes Ding als unbekannte und erst noch zu denkende Entität sui generis. Dieses Ding ging im veränderten, daseins-kritischeren Denken Heideggers vor Kunstwerken auf. Hing in „Sein und Zeit“ der eigentliche Bezug zum vergessenen, weil verdinglichten, Sein an der Aktivität des menschlichen Daseins, so war ihm diese nun als „Machenschaft“ verdächtig geworden. Konnte „Sein und Zeit“ als Versuch gelesen werden, das Dasein durch die Auflösung seiner Verdinglichungen in die Impermanenz seines ursprünglichen Über-sich-hinaus-seins zurückzuführen, so sollten die Dinge im Kunstwerkaufsatz ein Innehalten und Verweilen inmitten der Impermanenz des Seins erlauben. Das Sein erschloss sich nicht mehr durch Tätigsein, sondern durch ein Zurücktreten von ihm und eine Besinnung auf das nicht Gemachte. „Bestechend ist die Vertrautheit des Verfassers mit den antiken und modernen Quellen von Heideggers destruktiven Attacken auf die traditionelle Philosophie.“ (Peter König, Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg)

Das Andere sagen

Studien zu Martin Heidegger und seinem Werk
Author: Eduard Langwald
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 9783825875046
Category:
Page: 356
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Das "Zeug" in Abgrenzung zum "Werk"

Im Hinblick auf das "Dass" ihres Hervorgebrachtseins in Martin Heideggers Abhandlung "Der Ursprung des Kunstwerkes"
Author: Matthias Haase
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638665658
Category:
Page: 64
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,2, Hochschule fur Bildende Kunste Dresden (Philosophie/Asthetik), Veranstaltung: Der Ursprung des Kunstwerkes - Martin Heideggers Konzeption des Seins und der Wahrheit der Kunst, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit veranschaulicht zunachst, wie tief der Begriff "Zeug" in Martin Heideggers Kunstwerk-Abhandlung "Der Ursprung des Kunstwerkes" eingebettet im Verborgenen liegt. Auf dem Weg der Hinfuhrung zum Begriff "Zeug" wird deutlich, welche anderen Begriffe zunachst beiseite gestellt werden mussen, um das "Zeug" zu lokalisieren und es fur eine Bearbeitung zuganglich zu machen. Der Argumentationsweg fuhrt uber landlaufige und abendlandisch uberlieferte Begriffe wie "Werk," "Ding," "Form und Stoff," "Dienlichkeit" bis hin zum "Erzeugnis Um-zu." An dieser Stelle setzt der Begriff "Zeug" an, der sich im Hinblick auf das "Dass seines Hervorgebrachtseins" wesentlich vom Begriff "Werk" unterscheidet: Heidegger trennt "Kunstlerisches Geschaffensein" (betrifft den Begriff "Werk") von "handwerklichem Angefertigtsein" (betrifft den Begriff "Zeug"). Martin Heideggers Abhandlung fragt eingangs nach der "Wesensherkunft" des Kunstwerkes, oder anders ausgedruckt, nach der "Herkunft des Wesens des Kunstwerkes." In der Auslegung von Friedrich Wilhelm von Herrmann beinhaltet der Begriff "Ursprung" nach Martin Heidegger zum einen die Frage 1.) nach dem "Vonwoher und Wodurch" eine Sache ist, welche als die Frage nach der Herkunft der Sache bestimmt wird, und zum anderen 2.) beinhaltet der Begriff "Ursprung" die Frage nach dem "Was- und Wiesein" der Sache, welche als die Frage nach dem Wesen der Sache bestimmt wird.

Das endliche Selbst

Identität (und Differenz) zwischen Hegels "Phänomenologie des Geistes" und Heideggers "Sein und Zeit"
Author: Paul Cobben
Publisher: Königshausen & Neumann
ISBN: 9783826014697
Category:
Page: 211
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Martin Heidegger: Sein und Zeit


Author: Thomas Rentsch
Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3110387123
Category: Philosophy
Page: 319
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The unique intermediary position of Martin Heidegger’s Being and Time (1927) between ontology, transcendental philosophy, phenomenology, existential analysis, and hermeneutics along with the controversial history of its interpretation make an introductory commentary essential. For this 3rd edition the essays were updated with the latest in international Heidegger research.

Ursprung und Umgebung

Betrachtungen über Geschichte und Natur
Author: Knud E. Løgstrup
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161459757
Category: Philosophy
Page: 328
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Die Offenheit des Sinns

Untersuchungen zu Sprache und Logik bei Martin Heidegger
Author: Michael Steinmann
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161494284
Category: Philosophy
Page: 415
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English summary: Heidegger's philosophy of language contains a basic idea: language is relational openness. In this work, Michael Steinmann provides a systematic reconstruction of Heidegger's thoughts on language, based on his early works on logic, on 'Being and Time' and 'On the Way to Language.' Heidegger explained relational openness in regard to the synthetic structure of judgment. Michael Steinmann shows that Heideggger's approach was embedded in the debates of the Neokantian movement, parts of which are reconstructed in this book. In 'Being and Time', he developed a dynamic theory of meaning which saw the essence of language in the openness for different contents and their combination. In view of his later work, it is clear that even texts whose style may seem esoteric are based on clear and understandable arguments. The central insight is that meaning is not necessarily determined by intentionality. German description: Heideggers Beschaftigung mit der Sprache ist vielfaltig und bestimmt sein Denken von Beginn an bis zu seinem Ende. Gleichwohl folgt sie einem Grundgedanken: Sprache ist in ihrem Wesen als 'Verbindungsoffenheit' charakterisiert. Hiervon ausgehend rekonstruiert Michael Steinmann Heideggers Sprachphilosophie in ihrem systematischen Zusammenhang. Dabei legt er die fruhen Arbeiten zur Logik, Sein und Zeit sowie das spatere Werk Unterwegs zur Sprache zugrunde. Der Gedanke der Verbindungsoffenheit wird von Heidegger zunachst an der Synthesestruktur des Urteils expliziert. Nicht die gegebene Beziehung zwischen den Gehalten, sondern die Moglichkeit, verschiedene Gehalte in Beziehung zu bringen, macht das Wesen des Urteils aus. Erst auf diese Weise lost sich die Logik von der Bindung an bestimmte Wissenschaften oder Erkenntnisgebiete. Michael Steinmann zeigt, dass dieser Gedanke problemgeschichtlich in die Debatten des Neukantianismus eingebettet ist. Diese rekonstruiert er ausfuhrlich. 'Sein und Zeit' entwickelt im Anschluss daran eine dynamische Bedeutungstheorie, welche die Offenheit fur Bestimmungen und ihre Kombination als Grundlage der Sprache versteht. Dabei wird in diesem Kontext auch das hermeneutische Verhaltnis der Sprache zur Zeit deutlich. Angesichts des Spatwerks erlautert Michael Steinmann, dass die oftmals esoterisch anmutenden Texte Heideggers dennoch argumentativ nachvollzogen werden konnen. Im Zentrum steht die Einsicht, dass Bedeutung nicht notwendig intentional begrundet ist. Vielmehr evoziert das Sprechen einen Verweisungsspielraum von Dingen und Welt.

Ist Martin Heidegger gescheitert? Eine Einführung in die Daseinsanalyse aus „Sein und Zeit“


Author: Kristina Trompetter
Publisher: Bachelor + Master Publication
ISBN: 3956841972
Category: Philosophy
Page: 52
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Im Jahr 1927 erscheint das Hauptwerk Martin Heideggers unter dem Titel „Sein und Zeit“ mit dem Ziel, die Frage nach dem Sinn von Sein erneut zu stellen – ein beachtliches Vorhaben, das, so könnte man meinen, offensichtlich gescheitert ist. „Sein und Zeit“ blieb Fragment und die Seinsfrage demnach unbeantwortet, dennoch bleibt es eines der meist diskutierten philosophischen Werke des 20. Jahrhunderts. Die Arbeit gibt vor dem Hintergrund der Seinsfrage zunächst einen Überblick über das Werk, indem sie sich dessen philosophischen Kontext sowie dem entsprechenden Aufbau und der Methode widmet. Im Anschluss wird die vorbereitende Analyse Heideggers fokussiert – nämlich jene des Daseins. Durch die Freilegung menschlicher Existenzialen, wie beispielsweise jenen der Geworfenheit, des Seins zum Tode oder auch der Jemeinigkeit, offenbart sich eine philosophische Welt, deren besondere Perspektive auf menschliche Existenz sowie die Stellung desselbigen innerhalb seiner Welt zu weitreichenden Konsequenzen führt – auch außerhalb des philosophischen Gebiets. Heideggers Konzeption des Daseins stellt in der Folge besondere Anforderungen an jene Wissenschaften, deren Beschäftigung sich mit Fokus auf den Menschen vollziehen; diese werden exemplarisch im Feld soziologischer Forschung aufgezeigt und diskutiert – letztlich schließt sich so der Kreis und die Frage nach dem Scheitern Heideggers transformiert sich zur Frage nach dem Sein der Soziologie.

Sein und Wesen


Author: Josef Seifert
Publisher: N.A
ISBN: N.A
Category: Essentialism (Philosophy).
Page: 578
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Das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur


Author: Inga Römer
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9789048185900
Category: Philosophy
Page: 400
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Die Studie untersucht das Zeitdenken bei Husserl, Heidegger und Ricoeur in philosophiehistorischer, systematischer und methodologischer Hinsicht. Im ersten Teil analysiert die Autorin Husserls Zeitdenken, im zweiten Teil führt sie eine Auseinandersetzung mit dem Zeitdenken Heideggers in frühen, aber auch späteren Schriften. Im dritten Teil wird das Zeitdenken Ricoeurs vorgestellt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf seinen drei Aporien der Zeit. Die Autorin zeichnet zudem die Entwicklung der phänomenologischen Methode nach.

Seinsgeschichte und phänomenologischer Realismus

Eine Interpretation und Kritik der Spätphilosophie Heideggers
Author: Tobias Keiling
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161534669
Category: Philosophy
Page: 517
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English summary: After the publication of Sein und Zeit (Being and Time), Heidegger's philosophy was characterized by the idea that being must be understood in terms of history. At the same time in Bauen Wohnen Denken (Building, Dwelling, Thinking) und Das Ding (What is a Thing?), Heidegger argues that it is individual things that make up the world. The way in which these two different approaches can be brought together only becomes apparent with the help of systematic interpretation. In this way, Heidegger's thought can be understood in terms of "phenomenological realism." Tobias Keiling shows how phenomenological realism is a product of Heidegger's interpretation of Kant and Hegel and that it refers back to the phenomenology of Husserl. In the introduction, he places the importance of Heidegger's thought within the context of the current debate on metaphysical realism. German description: Heideggers Philosophie nach Sein und Zeit ist von dem Gedanken gepragt, dass Sein geschichtlich verstanden werden muss. Zugleich vertritt Heidegger aber etwa in Bauen Wohnen Denken und Das Ding die These, dass es einzelne Dinge sind, an denen die Welt erscheint. Wie diese beiden Uberlegungen zusammengehen konnen, lasst sich nur in einer systematischen Interpretation erschliessen. Heideggers Denken wird so als "phanomenologischer Realismus" verstandlich. Tobias Keiling zeigt, wie sich dieser phanomenologische Realismus aus Heideggers Interpretationen von Kant und Hegel ergibt und sich auf die Phanomenologie Husserls zuruckbezieht. Einleitend wird die Bedeutung von Heideggers Denken in aktuellen Debatten um einen metaphysischen Realismus verortet. Im Gedanken, dass Dinge kulturelle Formationen erschliessen, wird Heidegger auch zum Vordenker einer Diskussion um Dinglichkeit und Materialitat in den Kulturwissenschaften.

Der Angstbegriff bei Kirkegaard, Heidegger und Sartre


Author: Anna-Cathrin Esser
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640117832
Category: Anxiety
Page: 60
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 3,0, Universitat Bremen, Veranstaltung: Einfuhrung in die Existenzphilosophie, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Angst" gibt es schon so lange, wie es die Menschheit gibt. Sie war immer da und sie wird auch immer da sein. Der Begriff Angst" bezeichnet eine Empfindungs- und Verhaltensanderung. Es gibt viele Dinge, vor denen der Mensch Angst hat, aber meist ist sie ein, in die Zukunft gerichtetes Warnsignal. In der Philosophie ist Angst" weniger eine Bedrohung, als in der allgemeinen Bedeutung. Die Existenzphilosophie akzeptiert die Weltlichkeit des Menschen, ohne dass Angst und Ungesichertheit des Lebens zu uberwinden waren. Soren Kierkegaard begriff die existenzielle Angst" als ein Charakteristikum des menschlichen Denkens und der Willensfreiheit. Wovor die Angst sich angstigt, ist das In-der-Welt-sein selbst." So Martin Heidegger in seinem Buch Sein und Zeit." Nach seiner Auffassung angstigt sich das Dasein vor seinem Nicht-Sein und wird als Sein zum Tode" gefasst. Kennzeichnend ist eine prinzipielle Ungewissheit des Gelingens, der eigenen Entwurfe und die Erfahrung des Geworfen-Seins" in eine Welt, die erst schlossen werden muss. Fur Jean-Paul Sartre war Angst eine Qualitat unseres Bewusstseins" als die Vorbedingung der Freiheit, zu der der Mensch verurteilt sei. Angst muss im philosophischen also nicht notwendig als Ubel verstanden werden. Angst als existenzielle Befindlichkeit resultiert aus einer als verloren gegangen gewahnten Einheit (mit der Welt, den anderen Menschen und/oder sich selbst) in der Folge von Selbst- und Todesbewusstsein.

Ontologie und Metaphysik

Philosophie
Author: Joachim Stiller
Publisher: neobooks
ISBN: 3738019634
Category: Philosophy
Page: 33
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Dieses Werk von Joachim Stiller ist ein Teil seines Grundrisses der Philosophie und beschäftigt sich mit Fragen der Ontologie und Naturphilosophie. Es gibt zwei Kapitel zur Fundamentalontologie und eines zur Sprachontologe, außerdem werden verscheidene Weltanschauungspositionen besprochen . Zwei Kapitel zur Philosophie von Raum und Zeit sowie zur Philosophie des Sinnes runden das Werk ab.

Jenseits von Phänomenologie und Dialektik

Das Heilige und Plötzliche bei Martin Heidegger
Author: Zenon Tsikrikas
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3862340066
Category: Philosophy
Page: 291
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M. Heidegger fragt nach der Wahrheit des Seins. Das Sein ist schon und nur in dieser Frage und gefragten Wahrheit, aus der als das Abwesende, Entzogene und Gefragte ankommt und ist. Es handelt sich um eine echte Frage ohne wesensontologische Antwort, das heißt um eine epekeina tes ousias außerontologische nicht mehr Parmenideische Frage an das Sein. Die Wahrheit des Seins ist nicht seine Bewährung, sie kommt nicht aus dem Sein, sondern, wie die Quelle inmitten des Flusses und des Meers entspringt, aus der da-seienden Frage, aus dem vorontologischen Unter-Schied des Seins, aus dem Nichts, dem Tod, der Verborgenheit, dem Ge-birg, der Unwahrheit, dem Fehl, dem Traum und der Nacht. So ist nicht der Gott das Heilige, sondern das Heilige ist Gott; die Richtung des Satzes kehrt sich um, ihr Weg läuft vom Prädikat her zum Subjekt.

Tod, Modernität und Gesellschaft

Entwurf einer Theorie der Todesverdrängung
Author: Georg Weber
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322998339
Category: Social Science
Page: 483
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Daß der Tod in modernen Gesellschaften "verdrängt" wird, gehört zu den scheinbar sicheren Wissensbeständen des alltagsweltlichen common-sense. Hauptziel der Untersuchung ist, mit gesellschaftstheoretischen Mitteln dieses vermeintlich sichere Urteil auf seinen Gehalt kritisch zu überprüfen. Nach einer erkenntnistheoretischen und geistesgeschichtlichen Hinführung zum Thema bekommt die Formulierung einer sozialwissenschaftlich fundierten Theorie der Todesverdrängung, die die üblichen kulturkritischen Folien einer totalisierenden Vernunft- und Modernitätskritik vermeidet, einen zentralen Stellenwert. Die in einem letzten größeren Gedankenschritt formulierten "Überwindungsversuche" moderner Todesverdrängung beziehen die Kriterien ihrer Kritik aus den Kategorien der Moderne selbst und nicht von einem extramundanen Standpunkt her.

Das Andere im Selben

Subjektivitätskritik und Kunstphilosophie bei Heidegger und Adorno
Author: Andrea Barbara Alker
Publisher: Königshausen & Neumann
ISBN: 9783826033957
Category: Art
Page: 600
View: 7018

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