Gewalt: Ein Thema in Bezug auf ältere Menschen?


Author: Dunja Droske
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640983548
Category:
Page: 60
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbuttel; Standort Braunschweig, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Zu allen Zeiten haben Verhaltenskodizes oder, moderner ausgedruckt, Gesetzestexte das Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen einer Gesellschaft zu regeln versucht. Dabei zeigen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens die Eigenart, reaktiv zu sein, d.h. sie werden erlassen, wenn bestimmte Um- oder Missstande in einer Gesellschaft ihre Existenz notwendig machen. Wahrend der alttestamentarische Gesetzestext es sich noch leisten konnte, in einer relativ uberschaubaren Gesellschaft das konkrete Problem der Altenmisshandlung" dezidiert anzusprechen, kann eine Verfassung wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland das nicht mehr tun - zu komplex sind die einzelnen Bereiche des taglichen Zusammenlebens geworden, weshalb die textliche Fassung eine Helikopter-Perspektive" einnehmen muss. Trotzdem - oder gerade deswegen - muss auch in der Gegenwart an unsere aufgeklarte" Gesellschaft die Frage gestellt werden: Gewalt gegen altere Menschen - ist das ein Thema? In den Medien wird in eher unregelmassigen Abstanden uber Gewalt an alten Menschen berichtet. Trotzdem ist das Bild, dass wir von dem Problemkomplex Gewalt gegen alte Menschen" haben, hauptsachlich von den Medien gepragt. Aussenstehende, die nur wenig Einblick in die Realitat und Bedeutung der Pflege eines alten Menschen haben, reagieren auf solche Berichterstattung mit Recht entsetzt. Dank eines allmahlichen Umdenkens in der Bevolkerung und verstarkter Kontrollen durch den Medizinischen Dienst wird vermehrt Gewalthandeln aufgedeckt und wenn moglich rechtlich verfolgt. Doch sind nicht Begriffe wie Rentnerlawine, Generationenkonflikt und Uberalterung schon Diskriminierungen alter Menschen, die unsere Altersbilder beeinflussen und der Gewalt Vorschub leisten? Nicht jede Art der Gewalt

Extreme Formen von Gewalt in Bild und Text des Altertums


Author: Martin Zimmermann
Publisher: Herbert Utz Verlag
ISBN: 3831608539
Category: Art, Ancient
Page: 350
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"Physische Gewalt ist eine Universalie der Kulturen und zu allen Zeiten zu beobachten. Besserung im Sinne einer Mäßigung oder einer Abnahme von Gewalt ist in der bisherigen Geschichte der Menschheit nicht festzustellen. Die Formen und der Umfang, in dem sie ausgeübt wird, sind aber einem historischen Wandel unterworfen. Dieser Wandel selbst ist für den Historiker und Kulturwissenschaftler von Interesse, denn jede Zeit findet zugleich besondere Ausdrucksformen, in denen sie über physische Gewalt kommuniziert. Diese mediale Verständigung über physische Gewalt ist ein zentraler Schlüssel zum Verständnis der Kulturen. Die Art und Weise, in der extreme Formen von Gewalt verboten, zugelassen und in Bildern wie Texten thematisiert werden, offenbart zeit- und kulturspezifische Regeln und Ordnungsmuster. Die in diesem Band versammelten Beiträge versuchen, dies anhand verschiedener Kulturen des Altertums zu verdeutlichen. Dabei geht es auch, aber nicht in erster Linie um eine Rekonstruktion der Gewaltexzesse, sondern um die Frage, ob und wie diese in den Medien der Zeit wiedergegeben werden und welche Informationen sich daraus für die jeweiligen Kulturen der Antike gewinnen lassen"_Contracub.

Medien und Gewalt - Haben Gewaltdarstellungen Auswirkungen auf Aggressionen und Gewaltverhalten von Kindern und Jugendlichen?


Author: Saskia Höhmann
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640815149
Category:
Page: 118
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland wird immer wieder das Thema Medien und Gewalt aufgegriffen und uber die moglichen, meist negativen, Wirkungen auf den Menschen spekuliert. Insbesondere in den Medien wird dieses Thema gerne diskutiert. In den Berichterstattungen werden nur zu oft Medien als der schnell gefundene und alleinige Sundenbock dargestellt und negative Begriffe gepragt, wie zum Beispiel der Begriff Killerspiele" fur gewalthaltige und kampforientierte Computerspiele. Mittlerweile hat dieses Thema auch den Eingang in die deutsche Politik gefunden, welche sich aufgrund des regen Interesses der Offentlichkeit, diesem Thema annahm. Insbesondere nach den Amoklaufen in Erfurt (2002) und Emsdetten (2006) wurden Verbote von Killerspielen" gefordert, die bisher folgenlos blieben. Nach diesen Ereignissen wurde jedoch das Jugendschutzgesetz in einigen Punkten geandert und das Waffengesetz verscharft. Betrachtet man die Entwicklung der Medien und die Diskussion um ihre Wirkungen insbesondere auf Kinder und Jugendliche, ist das Interesse an diesem Thema durchaus nicht neu. Im Grunde wurde jede neue Technologie in der Offentlichkeit negativ dargestellt. Zunachst hatte das Kino Anfang des 20. Jahrhunderts einen sehr schlechten Einfluss auf Kinder und Jugendliche und galt als anstossig. Als Nachstes kam der Fernseher, dann die Videokassetten und nun die Computerspiele. Dabei werden Medien immer mehr in den Alltag integriert und sind kaum noch aus dem alltaglichen Leben und der Wirtschaft wegzudenken. Vor allem Kinder und Jugendliche wachsen mit Medien auf und benutzen diese ganz selbstverstandlich. Festzustellen ist jedoch auch, dass die immer besseren Technologien unter Umstanden neue Trends und Moglichkeiten der Gewaltausubung hervorbringen konnen. Hier ist vor allem das Happy Slapping" und das Cybermobbing" zu erwah"

Verhindern Sie Gewalt

Über 100 Anregungen zur Deeskalation
Author: Tim Bärsch
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 3839109485
Category:
Page: 112
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In Verhindern Sie Gewalt" zeigt der Deeskalationslehrtrainer Tim Brsch, wie Sie Ihre Strken individuell nutzen knnen, um Gewalt zu verhindern. Sie erfahren, welches Verhalten bei Ttern Aggressionen schrt, und wie Sie mit der geeigneten Kommunikation gefhrliche Situationen selbstsicher lsen. Sie lernen anhand von Beispielen Ihr kreatives Potential zu nutzen und Probleme zu lsen, bevor sie zur Gefahr werden. Verhindern Sie Gewalt" ist das dritte Fachbuch von Tim Brsch. In seinen Seminaren und Coachings (www.baer-sch.de) demonstriert der Kampfknstler tglich, wie man Gewalt verhindert, ohne selbst zum Tter zu werden. Sein Praxiswissen vermittelt er in diesem Buch. Aber Vorsicht: Dieses Buch soll zum Denken anregen. Wenn Sie gerne verdautes Wissen zu sich nehmen wollen, ohne selbst zu kauen, so kaufen Sie sich besser einen "richtigen" Ratschlag-geber von Leuten, die alles besser wissen.

Zur allgemeinen Bedeutung von Gewalt und Gewaltwirkung in den audiovisuellen Medien und deren möglicher Einfluss auf Kinder


Author: Wolfram Pauls
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638848531
Category:
Page: 28
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Medienpadagogik, Note: 2, Philipps-Universitat Marburg (Institut fur Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Einfuhrung in die Medienpadagogik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren sind die Konsequenzen der technisch-medialen Innovationen insbesondere in Bezug auf ihre Bedeutung und Auswirkungen medialer Gewaltdarstellungen hinsichtlich der kindlichen Entwicklung verstarkt zum Gegenstand politischer und padagogischer Diskussionen sowie wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist demzufolge die allgemeine Bedeutung und Wirkung von Gewaltdarstellungen in audiovisuellen Medien bei Kindern zu untersuchen und einen Uberblick zu geben, wie Gewalt in Medien abgebildet wird, wie Kinder diese Gewaltdarstellungen wahrnehmen und welche Auswirkungen violente Medienerlebnisse auf die kindliche Entwicklung nehmen."

Computerspiele mit und ohne Gewalt

Auswahl und Wirkung bei Kindern
Author: Maria von Salisch,Astrid Kristen,Caroline Oppl
Publisher: W. Kohlhammer Verlag
ISBN: 9783170194038
Category: Psychology
Page: 212
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Computerspiele, Spielkonsole und Gameboy faszinieren Kinder so sehr, dass sie sich viele Nachmittage lang mit ihnen beschaftigen. Was spielen die Madchen und Jungen dabei? Und welche Folgen bringt dies fur die Kinder mit sich? Empirisch fundierte Antworten liefert - neben Theorien zur Mediennutzung und zur Medienwirkung - die Langsschnittstudie zu Kindern, Computern, Hobby und Lernen (KUHL), die in diesem Buch erstmals vorgestellt wird. Im Mittelpunkt der KUHL-Studie steht die Wirkrichtung von Computerspielen, also die Frage, ob es die Beschaftigung mit gewalthaltigen Bildschirmspielen ist, die Kinder und Jugendliche aggressiver macht, oder ob es bereits aggressive Heranwachsende sind, die sich verstarkt diesen Spielen zuwenden. Ebenso thematisiert das Buch die Frage, wie der "Einstieg" in das regelmassige Spielen von Computerspielen mit und ohne Gewalt am Ende der Grundschulzeit verlauft. Denn bisher ist ausserordentlich wenig daruber bekannt, wie sich die Beschaftigung mit diesen neuen Medien entwickelt, ob es also entwicklungsbedingte Veranderungen bei der Auswahl, der Rezeption und der Wirkung von Computerspielen gibt.

Bindung, Trauma und soziale Gewalt

Psychoanalyse, Sozial- und Neurowissenschaften im Dialog
Author: Marianne Leuzinger-Bohleber
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 9783525451779
Category: History
Page: 295
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Ursachenforschung kindlicher Gewaltentwicklung Nur durch das Zusammenarbeiten von Experten unterschiedlicher Fachgebiete kann das Phänomen zunehmender Aggressivität und Gewaltbereitschaft bei Kindern in seinen komplexen Ursachen analysiert werden und Prävention erfolgreich sein. In Kindergärten und Schulen sind Aggression, Gewalt und ihre Folgen zu einem gravierenden Problem geworden. Die Suche nach den Ursachen zeigt, wie gesellschaftliche, familiäre, entwicklungspsychologische und biologische Faktoren auf komplexe Weise zusammenwirken. Als unverzichtbar erweist es sich dabei, interdisziplinär und kooperativ zu forschen, um die vielfältigen Bedingungen von Gewalt aufdecken zu können und effektive Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zu finden. Internationale Experten der Psychoanalyse, Sozial- und Erziehungswissenschaften, Philosophie, Neurobiologie und Medizin befassen sich methodisch je unterschiedlich, aber dennoch konvergierend mit diesem wichtigen Anliegen. Inhalt Marianne Leuzinger-Bohleber Einführung Teil I Der neuronale Mensch Micha Brumlik Einführung in das Denken von Antonio R. Damasio Antonio Damasio Das Empfinden von Gefühlen und das Selbst Michael Hampe Wahrhaftigkeit und Erinnerung. Philosophische Anmerkungen Monika Lück/Daniel Strüber/Gerhard Roth Neurobiologische und entwicklungspsychologische Grundlagen gewalttätigen Verhaltens Wolfgang Leuschner Neurowissenschaft und ihre Unsterblichkeitsvision - die Enteignung der Psychologie Teil II Selbstentwicklung, Integration und Desintegration in der Adoleszenz Werner Bohleber Adoleszente Gewaltphänomene - Trauma, Krisen und Sackgassen in der jugendlichen Entwicklung Rolf Haubl Gewalt in der Schule Thomas von Freyberg/Angelika Wolff Trauma, Angst und Destruktivität in Konfliktgeschichten nicht beschulbarer Jugendlicher Dirk Fabricius Jugend. Gewalt. Strafe - Ungerechtigkeit schützt vor Strafe nicht Teil III Tradierung von Trauma und Gewalt Sverre Varvin/Folkert Beenen Trauma und Dissoziation - Manifestationen in der Übertragung und Gegenübertragung Kurt Grünberg Erinnerung und Rekonstruktion - Tradierung des Traumas der nationalsozialistischen Judenvernichtung und Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland Ilka Lennertz Bindungsmuster bei Flüchtlingskindern Karolina Solojed/Ingrid-Kerz-Rühling/Marianne Leuzinger-Bohleber Psychische Folgen des stalinistischen Terrors in Russland Ingrid Kerz-Rühling Einführender Kommentar Karolina Solojed Charakterzüge der Repression in Russland in den 30er bis 50er Jahren: ein historischer Exkurs Mit Beiträgen von Folkert Beenen, Amsterdam / Werner Bohleber, Frankfurt a. M. / Micha Brumlik, Frankfurt a. M. / Antonio R. Damasio, Iowa City (USA) / Dirk Fabricius, Frankfurt a. M. / Thomas von Freyberg, Frankfurt a. M. / Kurt Grünberg, Frankfurt a. M. / Michael Hampe, Zürich / Rolf Haubl, Frankfurt a. M./ Ingrid Kerz-Rühling, Frankfurt a. M. / Ilka Lennertz, Berlin / Wolfgang Leuschner, Frankfurt a. M. / Marianne Leuzinger-Bohleber, Frankfurt a. M. / Monika Lück, Delmenhorst / Gerhard Roth, Bremen / Karolina Solojed, Moskau / Daniel Strüber, Delmenhorst / Sverre Varvin, Oslo / Angelika Wolff, Frankfurt a. M. Prof. Dr. phil. Marianne Leuzinger-Bohleber ist Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt/Main und Professorin für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Kassel. Dr. Dr. Rolf Haubl ist Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie an der Universität Frankfurt/Main und Direktor des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt. Prof. Dr. Micha Brumlik lehrt an der Universität Frankfurt/Main Allgemeine Erziehungswissenschaften und ist Direktor des Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte des Holocaust und seiner Wirkung.

Gewalt, Schule und Geschlecht


Author: Thomas Höötmann
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638641414
Category:
Page: 76
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Soziologie, Note: 2, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Padagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kommt es zu gewalttatigen Auseinandersetzungen und Konflikten bei jugendlichen Madchen und Jungen und wo liegen die Ursachen fur ein geschlechtsspezifisches Gewaltverhalten?" Diese Frage soll in meiner Hausarbeit naher bearbeitet werden. In den Anfangskapiteln meiner Arbeit mochte ich erst einmal den Gewaltbegriff naher erlautern und aufzeigen, welche unterschiedlichen Ansichten sich hier ergeben. Ausserdem gehe ich auf einige Punkte ein, die sich auf das Gewaltverstandnis auswirken. So spielen beispielsweise auch normative und moralische Vorstellungen eine wichtige Rolle bei der Definition von gewalttatigem Verhalten. Aus eigenem Interesse und als Einfuhrung in das Thema erscheint es mir als wichtig, auch Medienberichte hinzuzunehmen, die oftmals von einer Eskalation der Gewalt an Schulen" berichten. Hier verwende ich einen Spiegel-Bericht mit dem Titel Der Krieg der Kinder," um ein Bild von der offentlichen Diskussion uber Jugendgewalt zu verdeutlichen. Spater gehe ich auf einige Erklarungsversuche fur gewalttatiges Verhalten bei Jugendlichen ein. Hierbei handelt es sich um Faktoren und Ansatze, die in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten auftauchen und die ich aus der Masse von Erklarungen und Faktoren ausgesucht habe, da sie mir als uberaus zutreffend erschienen. Inwieweit sie wirklich als zutreffend einzuschatzen sind, klart sich im weiteren Verlauf der Arbeit. Im Anschluss daran verlasse ich das Themenfeld Gewalt vorerst, um mich mit den Begriffen Geschlecht, Geschlechtsrollen und Geschlechtersozialisation. Hier liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit. Mein Fokus reicht hier von der Geschlechterdifferenzierung und Geschlechtersozialisation" bis hin zu geschlechtsspezifischen Gewalthandlungen. Bevor ich abschliessend die Ergebnisse meiner Arbeit zusammenstelle, bringe ich noch eini

"Und er wird es wieder tun"

Gewalt in der Partnerschaft
Author: Simone Schmollack
Publisher: Westend Verlag
ISBN: 3864896649
Category: Social Science
Page: 240
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Tatort Beziehung: Jede vierte Frau erlebt Gewalt in der Partnerschaft. Gewalt in der Partnerschaft – jede vierte Frau im Alter zwischen 16 und 85 hat das in Deutschland auf unterschiedliche Weise erfahren. Das reicht von Ohrfeigen, Schlägen, über massive Bedrohung und Psychoterror bis hin zu sexueller Gewalt. Und in 99 Prozent aller Fälle sind Männer die Täter. Simone Schmollack zeichnet auf Basis umfangreicher Studien und zahlreicher Fallbeispiele ein erschreckendes Bild vom Tatort Beziehung. Ein Weckruf an alle, die Gewalt in der Partnerschaft noch immer verharmlosen und Privatangelegenheit betrachten.

Die andere Seite der Klassik

Gewalt im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. : Kulturwissenschaftliches Kolloquium Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, 11.-13. Juli 2002
Author: Günter Fischer,Susanne Moraw
Publisher: Franz Steiner Verlag
ISBN: 9783515084505
Category: History
Page: 328
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In diesem Sammelband widmen sich Archaologen, Historiker und Philologen den spezifischen Formen des Phanomens Gewalt im klassischen Griechenland: Wie tritt diese aandere Seiteo der Klassik in der Bildsprache hervor? Wie wurde Gewalt in verschiedenen sozialen Raumen und Situationen praktiziert, erfahren und bewertet? Offenbar war damals - im deutlichen Gegensatz zur modernen Auffassung - Gewalt eher akzeptables Mittel zum Zweck als etwas grundsatzlich Unmoralisches. Aus dem Inhalt A. Stahli: Die Rhetorik der Gewalt in Bildern des archaischen und klassischen Griechenland C. Kunze: Neue Erzahlperspektiven in der fruehklassischen Vasenmalerei S. Moraw: Hochzeit, Tieropfer und Sklaverei in der klassischen Kunst A. Ercolani: Gewalt in der griechischen Tragodie W. Schmitz: Gewalt in Haus und Familie M. Bentz: Gewalt und Athletik in klassischer Zeit K. Trampedach: Gewalt in Heiligtuemern S. Schmidt: Grausame Mythen auf Vasen aus Unteritalien und Sizilien S. Muth: Kampfdarstellungen in der attischen Vasenmalerei D. Steuernagel: Sieger und Besiegte in der etruskischen und mittelitalischen Bildkunst R. von den Hoff: Zur Problematisierung transgressiver Gewalt in klassischen Vasenbildern A. Klockner: Medea, Prokne und das Motiv der furchtbaren Rache im klassischen Athen S. Ritter: Menelaos und Helena in der attischen Vasenmalerei des 5. Jhs. v. Chr. K. Junker: Geschlechteropposition und Gewalt. Beobachtungen an der klassischen Bauplastik A.-B. Renger: Der Tyrannenmord des Jahres 541 v. Chr. und die Hetare Leaina. Von der griechischen Klassik ueber die romische Kaiserzeit bis in 20. Jahrhundert .

Narrative der Gewalt

Interdisziplinäre Analysen
Author: Matthias Jung,Andy Reymann,Ferdinand Sutterlüty
Publisher: N.A
ISBN: 3593509334
Category:
Page: 304
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Moderne Zeiten?

Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert
Author: Jörg Baberowski,Dietrich Beyrau
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 9783525367353
Category: History
Page: 205
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English summary: English summary: In recent scholarship war and violence in the 20th century are understood as reflections of modernity. National Socialism and stalinism, Italian fascism and the New Deal in the USA are seen as results of modernity. This book, however, underlines the importance of the pre-modern roots of the violent excesses of the 20th century. It places the experiences with the totalitarian dictatorships in Russia, the Soviet Union and China into the context of modern ideas and pre-modern living conditions. German description: Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse im 20. Jahrhundert und verorten die Diktaturerfahrungen in Russland, in der Sowjetunion und in China im Spannungsfeld moderner Ideen und vormoderner Lebenswelten. German description: Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse im 20. Jahrhundert und verorten die Diktaturerfahrungen in Russland, in der Sowjetunion und in China im Spannungsfeld moderner Ideen und vormoderner Lebenswelten.

Aggression und Gewalt unter geschlechtsspezifischem Aspekt


Author: Christine Töltsch
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638702111
Category:
Page: 128
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Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1], Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Lehrstuhl Psychologie II), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Umfassende Zulassungsarbeit, die vor allem das "weibliche Aggressionsverhalten" darstellt und unter geschlechtsspezifischen Aspekten naher beleuchtet!!!, Abstract: Gewalt unter geschlechtsspezifischen Aspekten zu betrachten ist nach wie vor also eher die Ausnahme. In vielen Untersuchungen zur Jugendgewalt" wird einseitig vom Phanomen der Jungengewalt" gesprochen - aggressives Verhalten von Madchen findet dagegen kaum Berucksichtigung. Das zentrale Anliegen meiner Arbeit besteht darin das Gewalthandeln des weiblichen Geschlechts naher zu beleuchten, geschlechtstypische Unterschiede aufzuzeigen und mogliche Erklarungen zum gewaltformigen Verhalten der Geschlechter darzustellen. Im Folgenden soll nun ein kurzer Uberblick uber den Aufbau der Arbeit erfolgen. Im ersten Kapitel werden die Begriffe Aggression" und Gewalt" naher erlautert, um dann zu einer - fur diese Arbeit - gultigen Begriffsklarung zu kommen. Im Anschluss wird ein sozialkonstruktivistisches Verstandnis von Geschlecht vorgestellt und Geschlecht als soziale Strukturkategorie in einem hierarchischen Geschlechterverhaltnis beschrieben. Ansatze zur Erklarung der weiblichen und mannlichen Identitatsbildung sowie Ergebnisse der geschlechtsspezifischen Sozialisationsforschung sollen vor diesem theoretischen Hintergrund naher erlautert werden. Inzwischen wird ein Wandel des Geschlechterverhaltnisses konstatiert, der allerdings an strukturellen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern wenig geandert hat. Daher wird an dieser Stelle ebenso auf Individualisierungsprozesse und daraus resultierende Probleme im Jugendalter eingegangen. Der Aspekt der geschlechtstypischen Lebensbewaltigung unter dem Zwang zur Individualisierung soll dabei ebenfalls naher zur Sprache kommen. Im folgenden Kapitel der Arbeit wi

Gewalt in der Familie - Auswirkungen auf die Kinder und Formen der sozialpädagogischen Prävention und Intervention


Author: Anika Markowski
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640642112
Category:
Page: 88
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,2, Fachhochschule Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Gewalt in der Familie ist kein neues Phanomen, sondern eine historische Realitat. Gewalt war lange Normalitat in der Erziehung, diente aber auch als Konfliktlosungs- und Machtmittel in der elterlichen Paarbeziehung. Hier hatte der Mann das vorherrschende Recht Gewalt gegen seine Frau anzuwenden. Dies ist mittlerweile in Deutschland verboten und das Ausmass von Gewalt ist zuruckgegangen. Mittlerweile hat eine Machtverschiebung zwischen den Geschlechtern stattgefunden, so dass auch Manner Opfer von hauslicher Gewalt sind. Auch die Gewalt in der Erziehung hat sich verringert. Erziehung hatte fruher das Ziel, dass Kinder gehorchten und diszipliniert waren. Heute werden Kinder durch Gesetze vor Gewalt geschutzt und sie sollen durch einen demokratischen Erziehungsstil vor allem zur selbststandigen, leistungsfahigen und verantwortungsbewussten Personlichkeiten erzogen werden. Heute wie fruher gibt es Familien, in denen Kinder so intensive Gewalt erfahren, dass sie zu Tode kommen. Fruher waren die Lebensumstande so schlecht, dass viele Kinder an Krankheiten starben, aber auch umgebracht und stark vernachlassigt wurden, weil die emotionale Bindung an das Kind nicht so ausgepragt war. Mittlerweile hat sich die emotionale Bindung durch Veranderungen in der Gesellschaft verstarkt, so dass Kinder in der Regel gut behutet aufwachsen. Trotzdem kommen in Deutschland Kinder durch Handlungen oder Unterlassungen der Eltern zu Tode oder werden so schwer verletzt, dass sie traumatisiert sind. Sie werden geschlagen, gedemutigt und wachsen in einem gewalttatigen Klima auf. Diese Umstande haben Auswirkungen fur die Kinder, die ihre gesamte Entwicklung beeintrachtigen und Schadigungen nach sich ziehen bis in das Erwachsenenalter. Die Gesellschaft muss auf diese Problem Antworten finden und dies tut sie auch. Hilfen zur Erziehung" sind ein Mittel, da"

Gewalt hat kein Geschlecht

Männer als Gewaltbetroffene im Kontext von häuslicher Gewalt
Author: Theresia Friesinger
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638920305
Category:
Page: 68
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Esslingen, 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Offentlichkeit ist hausliche Gewalt eine mannliche Domane. Die kontrare Vorstellung, dass die Frau den Mann schlagt und dieser sich nicht einmal wehrt, erscheint unglaubwurdig bis undenkbar und wird unter einer Glocke des Schweigens versteckt." Dieses Szenario kann nur, wenn uberhaupt, als die Ausnahme der Ausnahme akzeptiert werden. Doch, dass es keine Ausnahme zu sein scheint, zeigen die kontrovers zu diskutierenden Hell- und Dunkelfeldwerte in diesem Bereich. Zur Untermauerung dieser Diskussion werden zwei Beispiele aus jeweils einer Hell- und Dunkelfeldstudie aus der Schweiz und Osterreich aufgefuhrt. Die Statistik fur das Jahr 2005 weist im Kanton Zurich bei den Hellfeldzahlen einen Anteil von 22% mannlicher Opfern von hauslicher Gewalt aus. Die Gesamtzahl der ermittelten Falle ist in der Regel ho-her, weil die Dunkelfeldzahlen nicht in der Statistik auftauchen. Bei den Dunkelfeldstudien stellt das osterreichische Bundesministerium in der Zusammenfassung des Gewaltberichtes 2001 resumierend fest, dass die meisten empirischen Untersuchungen insgesamt ungefahr gleich grosse Raten der Gewaltanwendung von Frauen und Mannern in Lebensgemeinschaften und bei nicht zusammenlebenden Paaren nachweisen." Demzufolge sind die Schatzungen der Dunkelfeldstudien bis zu 50% Frauengewalt in heterosexuellen Beziehungen. Die Studien zu Gewalt gegen Manner unterscheiden sich in der Fragestellung, in der Methodik aber auch in der Frage wie stark sie das Dunkelfeld mit einbeziehen und welche Samplingmethode verwen-det wird. Fur eine ganzheitliche Erfassung mussen die kognitiven Filtermethoden umgangen werden. Psychologische Faktoren (Angst, Scham...), aber auch Verdrangungs- und Kontroll-mechanismen, soziale Reprasentationen von Gewalt (wie schatzt der Gewaltbetroffene das Erlebte ein?), internalisie

Gewalt in der Familie: Gewalt gegen Kinder, Gewaltformen und ihre Ursachen


Author: Elisabeth Czok
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 363884272X
Category:
Page: 20
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Universitat Duisburg-Essen, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erwachsene, die gewalttatig gegen ihre Kinder, (Ehe-)Partner oder Eltern handeln, waren oft als Kinder oder Jugendliche gewalttatig gegen andere Familienmitglieder (meistens gegen die Mutter oder jungere Geschwister). Untersuchungen beweisen, dass kindliche Gewalt der haufigste Vorbote von Gewalt im Erwachsenenalter ist. Es gibt eine "Karriere" von Gewalttatigkeit und die Ausbruche gegen die eigenen Kinder oder den (Ehe-)Partner sind meistens ein ziemlich spater Punkt in dieser Karriere. Gewalt in der Familie ist die am meist verbreitete Form von Gewalt. 85% aller Gewalttaten, die aktenkundig sind, werden innerhalb der Familie verubt. Diese Arbeit beschaftigt sich ausschliesslich mit der Gewalt von Eltern gegenuber ihren Kindern und die unterschiedlichen Auspragungsformen von Eltern-Kind-Gewalt."