Gewalt: Ein Thema in Bezug auf ältere Menschen?


Author: Dunja Droske
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640983548
Category:
Page: 60
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbuttel; Standort Braunschweig, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Zu allen Zeiten haben Verhaltenskodizes oder, moderner ausgedruckt, Gesetzestexte das Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen einer Gesellschaft zu regeln versucht. Dabei zeigen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens die Eigenart, reaktiv zu sein, d.h. sie werden erlassen, wenn bestimmte Um- oder Missstande in einer Gesellschaft ihre Existenz notwendig machen. Wahrend der alttestamentarische Gesetzestext es sich noch leisten konnte, in einer relativ uberschaubaren Gesellschaft das konkrete Problem der Altenmisshandlung" dezidiert anzusprechen, kann eine Verfassung wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland das nicht mehr tun - zu komplex sind die einzelnen Bereiche des taglichen Zusammenlebens geworden, weshalb die textliche Fassung eine Helikopter-Perspektive" einnehmen muss. Trotzdem - oder gerade deswegen - muss auch in der Gegenwart an unsere aufgeklarte" Gesellschaft die Frage gestellt werden: Gewalt gegen altere Menschen - ist das ein Thema? In den Medien wird in eher unregelmassigen Abstanden uber Gewalt an alten Menschen berichtet. Trotzdem ist das Bild, dass wir von dem Problemkomplex Gewalt gegen alte Menschen" haben, hauptsachlich von den Medien gepragt. Aussenstehende, die nur wenig Einblick in die Realitat und Bedeutung der Pflege eines alten Menschen haben, reagieren auf solche Berichterstattung mit Recht entsetzt. Dank eines allmahlichen Umdenkens in der Bevolkerung und verstarkter Kontrollen durch den Medizinischen Dienst wird vermehrt Gewalthandeln aufgedeckt und wenn moglich rechtlich verfolgt. Doch sind nicht Begriffe wie Rentnerlawine, Generationenkonflikt und Uberalterung schon Diskriminierungen alter Menschen, die unsere Altersbilder beeinflussen und der Gewalt Vorschub leisten? Nicht jede Art der Gewalt

Das Gesellschaftssystem der DDR als Ursache rechtsextremistischer Gewalt in Ostdeutschland? - Eine Darstellung von Erklärungsansätzen aus der Autoritarismusforschung


Author: Andreas Schiel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638400581
Category: Social Science
Page: 15
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: "Die autoritäre Persönlichkeit", 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die aufbrechende Radikalität und Gewalt in der ehemaligen DDR kann man als Symptom einer gewalttätigen Gesellschaft interpretieren.“ schreibt der ostdeutsche Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz in einem 1992 erschienen Aufsatz und verleiht damit einer weit verbreiteten Vermutung Ausdruck. Nach den Ausbrüchen rechtsextremistischer Gewalt in der Ex-DDR zu Beginn der 1990er Jahre fanden sich rasch Sozialwissenschaftler, die derartige Phänomene mit den Sozialisationsbedingungen in der früheren sozialistischen Diktatur begründeten. Dabei orientierten sich die meisten von ihnen an dem um 1950 von Adorno, Horkheimer und anderen entworfenen Konzept der ‚Autoritären Persönlichkeit’, das aus psychoanalytischer Perspektive die Wurzeln des NS-Faschismus erklären will. Dieser Ansatz wurde mit der Behauptung, die autoritäre DDR-Gesellschaft habe zur Entstehung autoritärer Charaktere geführt, die nun zu rechtsextremistischen Verhaltensweisen neigten, auf die Verhältnisse in Ostdeutschland übertragen. In der Fachwelt besteht allerdings alles andere als Einigkeit darüber, ob dadurch eine adäquate Erklärung der in den neuen Bundesländern zu beobachteten Fremdenfeindlichkeit gegeben ist. Im Folgenden soll auf zwei Studien aus der Autoritarismusforschung Bezug genommen werden, deren durchaus widersprüchliche Ergebnisse einen guten Überblick über die Diskussion in der Forschung liefern. Zunächst allerdings soll in einem ersten Kapitel kurz die in diesen Arbeiten aufgegriffene Thematik der rechten Gewalt in Ostdeutschland verdeutlicht, der Begriff des Rechtsextremismus geklärt, sowie das Autoritarismuskonzept und sein Bezug zum Rechtsextremismus im Allgemeinen und zur Problematik in den neuen Bundesländern im Besonderen erläutert werden. Im zweiten Teil der Arbeit werden dann die Arbeiten von Gerda Lederer und Detlef Oesterreich vorgestellt, in denen unterschiedliche Antworten zu der geschilderten Fragestellung geliefert werden. In einem letzen Abschnitt sollen die Ergebnisse Lederers und Oesterreich gegenübergestellt und der Versuch einer Einordnung vorgenommen werden.

Opfer – Die Wahrnehmung von Krieg und Gewalt in der Moderne


Author: Svenja Goltermann
Publisher: S. Fischer Verlag
ISBN: 3104902127
Category: Social Science
Page: 336
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Ein hochaktueller Essay über ein großes Menschheitsthema: Opfer von Krieg und Gewalt sind in den Medien allgegenwärtig, ob als Bilder von verstümmelten Soldaten, von verängstigten Kindern oder leidenden Zivilisten. Doch wer gilt eigentlich wann und warum als Opfer? Die Historikerin Svenja Goltermann erzählt, wie das Bild des Opfers, das wir heute kennen, sich erst seit dem 18. Jahrhundert herausgebildet hat: Mit den modernen Gesellschaften entstand das Bedürfnis, die Verluste zu zählen und die Toten zu identifizieren. Zugleich sollte der Krieg humanisiert, Kriegsversehrte sollten versorgt, Überlebende und Hinterbliebene entschädigt werden. So wurde der Begriff des Opfers nach und nach ausgeweitet, von Soldaten auf die zivile Bevölkerung, von körperlichen Verletzungen bis zur Anerkennung des Traumas als seelische Wunde. Wer jedoch als Opfer überhaupt benannt und anerkannt wird, war und ist eine Frage von Hierarchien und Macht – und damit ein eminent politisches Problem.

"Und er wird es wieder tun"

Gewalt in der Partnerschaft
Author: Simone Schmollack
Publisher: Westend Verlag
ISBN: 3864896649
Category: Social Science
Page: 240
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Tatort Beziehung: Jede vierte Frau erlebt Gewalt in der Partnerschaft. Gewalt in der Partnerschaft – jede vierte Frau im Alter zwischen 16 und 85 hat das in Deutschland auf unterschiedliche Weise erfahren. Das reicht von Ohrfeigen, Schlägen, über massive Bedrohung und Psychoterror bis hin zu sexueller Gewalt. Und in 99 Prozent aller Fälle sind Männer die Täter. Simone Schmollack zeichnet auf Basis umfangreicher Studien und zahlreicher Fallbeispiele ein erschreckendes Bild vom Tatort Beziehung. Ein Weckruf an alle, die Gewalt in der Partnerschaft noch immer verharmlosen und Privatangelegenheit betrachten.

Kontinent der Gewalt

Europas langer Weg zum Frieden
Author: James J. Sheehan
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 9783406569319
Category: Europe
Page: 315
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Foulspiel auf den R„ngen

Pr„vention von Gewalt in der Fuáballfanszene
Author: Marcus Brauer
Publisher: Diplomica Verlag
ISBN: 3836699656
Category: Education
Page: 76
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Das vorliegende Buch besch ftigt sich mit der Fanszene des deutschen Fu ballsports und die Arten von Gewalt, die dort in der Vergangenheit zu beobachten waren und auch aktuell hin und wieder in Erscheinung treten. ber die historische Entstehung und Entwicklung des Fu ballspiels und seiner gro en Popularit t beim Publikum in Deutschland n hert sich die Studie den Entwicklungen und Motiven von gewaltt tigen Ausschreitungen unter den Zuschauern. Die Entstehung der Subkulturen Hooligans und Ultras wird ausf hrlich beschrieben sowie miteinander verglichen. Auch die in den Stadien vorhandenen Themen Rassismus und Diskriminierung werden behandelt. Dar ber hinaus wird die darauf folgende Reaktion der gro en Verb nde DFB und DFL sowie der beteiligten Vereine untersucht. Die Arbeit der Gewaltpr vention im Sinne von Vorbeugung durch aktive Miteinbeziehung der Fans wird in den Vordergrund gestellt. Dabei wird geschaut, was seitens des DFB und der DFL, aller Fu ballvereine und der Sozialarbeit in Form von Fanprojekten bereits geleistet wird und was noch geleistet werden k nnte. Dazu wurden Anregungen und M glichkeiten zur Optimierung der Pr ventionsarbeit anhand der Erkenntnisse dieser Studie herausgearbeitet.

Macht und Gewalt

Annäherungen im Horizont des Denkens von Paul Tillich
Author: Werner Schüssler,Erdmann Sturm
Publisher: LIT Verlag Münster
ISBN: 9783825879983
Category: Philosophical theology
Page: 123
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Die andere Seite der Klassik

Gewalt im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. : Kulturwissenschaftliches Kolloquium Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, 11.-13. Juli 2002
Author: Günter Fischer,Susanne Moraw
Publisher: Franz Steiner Verlag
ISBN: 9783515084505
Category: History
Page: 328
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In diesem Sammelband widmen sich Archaologen, Historiker und Philologen den spezifischen Formen des Phanomens Gewalt im klassischen Griechenland: Wie tritt diese aandere Seiteo der Klassik in der Bildsprache hervor? Wie wurde Gewalt in verschiedenen sozialen Raumen und Situationen praktiziert, erfahren und bewertet? Offenbar war damals - im deutlichen Gegensatz zur modernen Auffassung - Gewalt eher akzeptables Mittel zum Zweck als etwas grundsatzlich Unmoralisches. Aus dem Inhalt A. Stahli: Die Rhetorik der Gewalt in Bildern des archaischen und klassischen Griechenland C. Kunze: Neue Erzahlperspektiven in der fruehklassischen Vasenmalerei S. Moraw: Hochzeit, Tieropfer und Sklaverei in der klassischen Kunst A. Ercolani: Gewalt in der griechischen Tragodie W. Schmitz: Gewalt in Haus und Familie M. Bentz: Gewalt und Athletik in klassischer Zeit K. Trampedach: Gewalt in Heiligtuemern S. Schmidt: Grausame Mythen auf Vasen aus Unteritalien und Sizilien S. Muth: Kampfdarstellungen in der attischen Vasenmalerei D. Steuernagel: Sieger und Besiegte in der etruskischen und mittelitalischen Bildkunst R. von den Hoff: Zur Problematisierung transgressiver Gewalt in klassischen Vasenbildern A. Klockner: Medea, Prokne und das Motiv der furchtbaren Rache im klassischen Athen S. Ritter: Menelaos und Helena in der attischen Vasenmalerei des 5. Jhs. v. Chr. K. Junker: Geschlechteropposition und Gewalt. Beobachtungen an der klassischen Bauplastik A.-B. Renger: Der Tyrannenmord des Jahres 541 v. Chr. und die Hetare Leaina. Von der griechischen Klassik ueber die romische Kaiserzeit bis in 20. Jahrhundert .

Visuelle Gewalt

Menschenbilder aus der Psychiatrie des 20. Jahrhunderts
Author: Susanne Regener
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 3839404207
Category: Social Science
Page: 256
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Wie und warum wurden seelisch kranke Menschen zum Bild? Seit Ende des 19. Jahrhunderts fotografierten Ärzte hinter Anstaltsmauern ihre Patienten. Mediziner versuchten durch das Medium Fotografie, das unsichtbare Seelenleben an fixierbaren Körpersymptomen kenntlich zu machen. In diesem Buch werden die »Fotografien-wider-Willen« als Teil einer normierenden Körperpolitik interpretiert, die das Fremde definierte und damit eine Gegenwelt zur repräsentativen bürgerlichen Normalität entwarf. »Visuelle Gewalt« ist Kennwort für ein Ordnungsverfahren, das im Namen von wissenschaftlicher Vernunft auf Körper und Seelen zielte, Menschen typisierte und ausgrenzte. Populäre Darstellungen des Wahns sind bis heute davon geprägt.

Bilder Der Gewalt


Author: Laura Schomaker
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656156913
Category:
Page: 52
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf (Institut fur Kultur und Medien), Sprache: Deutsch, Abstract: Bilder der Gewalt existieren seit Menschengedenken und fuhren uns immer wieder eindrucklich vor Augen, wozu Menschen tatsachlich fahig sind. Denn Bilder konnen auf eine Art und Weise schockieren und in Erinnerung bleiben, der Worte niemals fahig waren. Fotografien scheinen dabei eine besondere Macht auf uns auszuuben, da sie als Zeugnisse von Realitat gelten. Um diese Macht verstehen zu konnen, wird das Bild in dieser Arbeit zunachst in den Zusammenhang von Wahrnehmung und Realitat gestellt. Dabei soll geklart werden, welche Wirkung Bilder im Allgemeinen auf uns haben und warum. Im Folgenden werden dann Fotografien von Gewaltverbrechen untersucht, die aus der Taterperspektive - also entweder von den Tatern selbst, von Mitschuldigen oder Befurwortern der Tat - aufgenommen wurden. Schliesslich steckt dahinter immer eine gewisse Absicht des Fotografen und die Bilder sollen eine bestimmte Funktion erfullen. Dass sich diese Funktion im Laufe der Geschichte verandert hat und stets vom jeweiligen Kontext der Bilder abhangig ist, soll an vier verschiedenen Beispielen deutlich gemacht werden: an Knipser-Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg, Bildern von Lynchmorden an Afro-Amerikanern in den USA, Aufnahmen des Terroranschlags vom 11. September 2001 sowie an den Folterfotos von Abu Ghraib. Die letzten beiden Beispiele sowie der aktuelle Bilderkrieg an sich werden weiterhin im Zusammenhang mit William J.T. Mitchells biopictorial turn" untersucht, der die technischen Moglichkeiten des Bildes in Verbindung mit dem doppelten Phanomen von Klonen und Terror sieht. Zu guter Letzt setzt sich diese Arbeit mit der umstrittenen und ausserst brisanten Frage nach dem richtigen Umgang mit Gewaltbildern auseinander. Ob sie nun als Waffen fungieren und man durch ihre Betrachtung automatisch zum K

Aggression und Gewalt unter geschlechtsspezifischem Aspekt


Author: Christine Töltsch
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638702111
Category:
Page: 128
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Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1], Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Lehrstuhl Psychologie II), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Umfassende Zulassungsarbeit, die vor allem das "weibliche Aggressionsverhalten" darstellt und unter geschlechtsspezifischen Aspekten naher beleuchtet!!!, Abstract: Gewalt unter geschlechtsspezifischen Aspekten zu betrachten ist nach wie vor also eher die Ausnahme. In vielen Untersuchungen zur Jugendgewalt" wird einseitig vom Phanomen der Jungengewalt" gesprochen - aggressives Verhalten von Madchen findet dagegen kaum Berucksichtigung. Das zentrale Anliegen meiner Arbeit besteht darin das Gewalthandeln des weiblichen Geschlechts naher zu beleuchten, geschlechtstypische Unterschiede aufzuzeigen und mogliche Erklarungen zum gewaltformigen Verhalten der Geschlechter darzustellen. Im Folgenden soll nun ein kurzer Uberblick uber den Aufbau der Arbeit erfolgen. Im ersten Kapitel werden die Begriffe Aggression" und Gewalt" naher erlautert, um dann zu einer - fur diese Arbeit - gultigen Begriffsklarung zu kommen. Im Anschluss wird ein sozialkonstruktivistisches Verstandnis von Geschlecht vorgestellt und Geschlecht als soziale Strukturkategorie in einem hierarchischen Geschlechterverhaltnis beschrieben. Ansatze zur Erklarung der weiblichen und mannlichen Identitatsbildung sowie Ergebnisse der geschlechtsspezifischen Sozialisationsforschung sollen vor diesem theoretischen Hintergrund naher erlautert werden. Inzwischen wird ein Wandel des Geschlechterverhaltnisses konstatiert, der allerdings an strukturellen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern wenig geandert hat. Daher wird an dieser Stelle ebenso auf Individualisierungsprozesse und daraus resultierende Probleme im Jugendalter eingegangen. Der Aspekt der geschlechtstypischen Lebensbewaltigung unter dem Zwang zur Individualisierung soll dabei ebenfalls naher zur Sprache kommen. Im folgenden Kapitel der Arbeit wi

Jugend und Gewalt


Author: Björn Schmidt
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 364042378X
Category:
Page: 28
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Hochschule fur Angewandte Wissenschaften Hamburg (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Studienverbund III: Soziale Hilfen und Beratung, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis I. Was ist Gewalt ? II. Welche Formen von Gewalt gibt es ? III. Ursachen und Hintergrunde von Gewalt und der Zusammenhang mit der Schule IV. Gewaltverstandnis von Jugendlichen, eine Studie V. Vergleich des Gewaltverstandnis von Jugendlichen und Erwachsenen VI. Furcht vor Gewalt. Eine Ubersicht uber die Angste von Hamburger Schuler VII. "Schutzmassnahmen" der Schuler im Stadtevergleich VIII. Unterschiede der Gewaltanwendung zwischen den verschiedenen Schulformen IX. Handlungsansatze X. Losungsansatze in einzelnen Lebensbereichen I. Was ist Gewalt ? Der Versuch einer Definition: Gewalt ist eine Machtausubung, das Mittel uber jemanden oder etwas zu bestimmen oder zu herrschen. Eine Gewalttat ist eine, unter Anwendung von korperlicher oder seelischer Beeintrachtigungen an Menschen oder Gegenstanden begangene, unrechtmassige oder kriminelle Tat. Die Begriffe "Aggression" und "Gewalt" werden nicht nur in der offentlichen, sonder auch in der fachlichen Diskussion oft als gleichwertige Begriffe eingesetzt. Doch ist von den wissenschaftlichen Traditionen her der Aggressionsbegriff der ubergeordnete. Er bezeichnet eine auf Verletzung eines anderen Menschen zielende Handlung. Die Handlung wird als "Aggression" und die Absicht zur Handlung als "Aggressivitat" bezeichnet. Unter "Gewalt" wird die korperliche Aggression verstanden, bei der ein Mensch einem andern Menschen Schaden zufugt. Auffallig ist, dass in den letzten Jahren nicht der Begriff Aggression, sonder der Begriff Gewalt immer haufiger als Oberbegriff genannt wird. Oftmals auch in Kombinationen wie zum Beispiel: korperliche Gewalt, sexuelle Gewalt etc.."

Gewalt in Ehe und Partnerschaft


Author: Melanie Schöpcke
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638865762
Category:
Page: 48
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Padagogik), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Das Thema 'Gewalt in der Familie' ist wahrscheinlich so alt wie das Leben in Familie uberhaupt." (Buttner, Christian/ Nicklas, Hans, 1984, S.10) Wird von Gewalt in Ehe und Partnerschaft gesprochen, muss man festhalten, dass dabei in der Regel Mannergewalt gemeint, die immer gegen Frauen allgemein gerichtet ist und kein neues soziales Problem darstellt. Zuchtigungsrecht und Prugelstrafe waren bis in die jungere Vergangenheit ein unangefochtenes Privileg des Mannes/ Vaters in der Familie. 1902 entfiel das Zuchtigungsrecht des Mannes gegen die Frau durch das BGB, aber auch heute noch misshandeln (Ehe-)Partner aller sozialen Schichten ihre Frauen mit dem Glauben, dass sie dazu berechtigt seien. Das Ausmass bzw. die "Normalitat" dieses Gewalthandelns stellt ein grosses Problemfeld dar. Dass Gewalthandlungen im hauslichen Bereich keine Einzelfalle, sondern alltaglich sind, zeigen diese Zahlen: Mehr als ein Drittel aller Morde und Totschlage werden innerhalb der Familie verubt. Uber 80% aller aufgeklarten Gewaltdelikte werden von Tatern begangen, die mit dem Opfer unmittelbar verwandt, verschwagert oder befreundet sind. Der allgemeinen Einschatzung nach ist die Dunkelziffer der Misshandlungen in Ehe und Partnerschaft ausserordentlich hoch. Warum das so ist, wird im Verlauf dieser Arbeit aufgezeigt. Zu Beginn soll 'Gewalt' im Allgemeinen und 'Gewalt gegen Frauen' im Besonderen genauer definiert sowie Formen und das Ausmass der Gewalt beleuchtet werden. Zusammen mit den Folgen fur misshandelte Frauen, kann dann zu der Frage ubergeleitet werden: Wie und warum dulden Frauen Gewalt ? Arthur Schopenhauer hat sich dazu geaussert: "Der Qualer und der Gequalte sind Eines. Jener irrt, indem er sich der Qual, dieser, indem er sich der Schuld nicht teilhaft macht."

Soziale Gewalt der Gesellschaft


Author: Andreas Wildner
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 365611319X
Category:
Page: 60
View: 2006

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,2, Universitat zu Koln (Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Gewalt gilt als Ursache des Unterschiedes zwischen Aktuellem und Potentiellem, da die versagte Einlosung des Glucksversprechens Dauerzustand unter kapitalistischen Konkurrenzbedingungen darstellen. Die alleinige Zuschreibung von Gewalt an sozial Deklassierte greife aber wesentlich zu kurz. Beispielhaft lassen gewalttatige staatlich legitimierte Organisationen in Spiel bringen. Im Kapitalismus herrschten Bedingungen, in denen die Subjekte zu einander in Konkurrenz gesetzt sind., Abstract: Schlager vermobeln sich bei einer verabredeten Wald- und Wiesenhauerei. Es gibt ein Alltagsverstandnis von Gewalt, welches den physisch-verletzenden Eingriff in die Sphare eines anderen meint. Aber steht Gewalt nur fur sich selbst? Oder verschaffen sich dahinter auch gesellschaftliche Semantiken Geltung? Ist Gewalt als Ausdrucksform kommunikativ und vielleicht sogar zu mehr nutze als ein paar blauen Veilchen? Die Soziologie verhandelt, wie das Zusammenleben zwischen Subjekten ganz generell funktioniert. Welche Voraussetzungen gelten dafur, was sind die Folgen des Zusammenlebens und wie lauft das alles uberhaupt ab? Gewalt musste aus dem sozialen Kontext entspringen, auf ihn rekurrieren. Was ist Gewalt, wie entsteht sie und was macht Gewalt aus? Derartige Fragen werden oftmals gar nicht erst gestellt. Es scheint, dass es auch in manchen Diskursen erst einmal wild drauf los geht" - als finde die Verabredung auf einer buchstablichen Wiese statt. Es ist ein weites Feld...

Häusliche Gewalt an Frauen- Eine empirische Untersuchung der Gewalterfahrungen von Frauen im familiären Kreis


Author: Carmen Araxian
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640697073
Category:
Page: 56
View: 4157

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, HAWK Hochschule fur angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Gottingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Vergewaltigung, Missbrauch, ein harter Schlag ins Gesicht, eine Ohrfeige, ein kleiner Schubs - Gewalt gehort bei jeder vierten Frau in Deutschland zu ihrem Alltag. Ausweglosigkeit, Ohnmacht, Angst ist der standige Begleiter der Gewalt erfahrenen Frauen, die durch ihre Familien, Ehe oder Partnerschaft unterdruckt und misshandelt werden. Vorangegangene empirische Untersuchungen meinen, dass jede vierte Frau Deutschlands hausliche Gewalt erlebt. Diese Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht dieses zu untersuchen und zu begrunden. Eine Untersuchung von 100 Frauen in einer Grossstadt soll zeigen, wie viele Frauen hausliche Gewalt erleben, Hilfe einfordern und wie man ihnen Hilfe anbieten kann. Stimmt es, dass Frauen mit Migrationshintergrund ofter hausliche Gewalt erleiden und warum? Warum erstatten Gewalt erlebte Frauen keine Strafanzeige? Warum holen sie sich keine professionelle Hilfe ein? Wer kann ihnen eigentlich helfen? Warum sind diese Frauen so ohnmachtig? Macht macht Angst, Angst macht Ohnmacht" hat der Mediziner Gerhard Uhlenbruck einmal gesagt. Vielleicht ist Angst das Schlusselproblem vieler Gewalt erlebter Frauen. Auch das wird diese Arbeit herausfinden und widerlegen

Kampfkunst zwischen Gesetz und Willkr: Gedanken zu legaler Gewalt und illegalem Selbstschutz


Author: Till S. Olshausen
Publisher: disserta Verlag
ISBN: 395425056X
Category: Political violence
Page: 312
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Was ist Gewaltkompetenz? Die F higkeit, k rperliche und psychische Gewalt aus ben zu k nnen wird negativ gesehen, w hrend die F higkeit, ihr zu widerstehen als eine Tugend gilt. Eine solche Bewertung ist tats chlich nichts weiter als eine Frage der Perspektive. Individuum und Staat sind nicht identisch. Auch in demokratischen Staaten herrschen zwischen beiden Interessenkonflikte, die dazu f hren, dass die Ansichten, was zu bek mpfen und wovor sich zu sch tzen sei, oft weit auseinander liegen. Gewalt kann legal, Selbstschutz ein Gesetzesbruch sein. Was passiert, wenn der B rger sich zunehmend selbst in der Gewalt hat, wenn er sich gr ere Unabh ngigkeit von F rsorge und Vorschrift, wenn er sich Eigenm chtigkeit erarbeitet? Diese Arbeit untersucht, ob die Vermittlung von Gewaltkompetenz an das private aber rechtsstaatlich gebundene Individuum mit staatsm nnischer Vernunft vereinbar ist. Wenn wir den urspr nglichen Grund des juristischen Gesetzes und seiner Institutionen in der Organisation eines friedlichen Zusammenlebens vieler Menschen sehen wollen, liegt die zweite zu behandelnde Frage auf der Hand. Kann die Vermittlung von Gewaltkompetenz moral-ethisch verantwortet und gerechtfertigt werden, obwohl zu bef rchten steht, dass der mit ihr ausgestattete Mensch weniger leicht zu unterwerfen und zu f hren ist? Der K rper spielt in zweierlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Zum einen wird ansatzweise untersucht, wie der K rper und seine Bewegung dem Menschen helfen, die Welt und sich selbst in ihr zu verstehen. Zum anderen wird der Einfluss des Gef hls, anderen Menschen k rperlich berlegen zu sein, auf die individuelle Art der Wahrnehmung, die Ans tze zum Probleml sen und die eventuelle Unterdr ckung intellektueller Prozesse untersucht. Ein Problem k rperlich zu l sen - oft der einfachere Weg - wird eher mit barbarischer Sitte assoziiert, w hrend die geistig-vern nftige L sung als Zeichen von Zivilisation und Menschlichkeit gilt. Die Kampfkunst, als Jahrtausende alte Ve